vergrößernverkleinern
Jubel über das 1:0 von Hölzl © APA (Pessenlehner)

Fußball-Cupsieger Sturm Graz ist in der Bundesliga auch nach der 16. Runde der erste Verfolger von Tabellenführer Ried. Die

Fußball-Cupsieger Sturm Graz ist in der Bundesliga auch nach der 16. Runde der erste Verfolger von Tabellenführer Ried. Die Steirer setzten sich am Samstag auswärts gegen Wiener Neustadt verdient mit 3:0 durch. Andreas Hölzl brachte Sturm in der 45. Minute in Führung, die beiden "Joker" Samir Muratovic (90.) und Mario Haas (92.) sorgten kurz nach ihrer Einwechslung noch für klare Verhältnisse.

Die Grazer blieben damit auch im sechsten direkten Duell seit dem Wideraufstieg der Wiener Neustädter ungeschlagen und holten den ersten Auswärtssieg bei den Niederösterreichern nach zuvor zwei torlosen Remis.

Die Elf von Coach Franco Foda tankte im ersten von drei Auswärtsspielen in Folge auch viel Selbstvertrauen für die anstehenden Partien in Salzburg (Mittwoch/Nachtragsspiel der 5. Runde) und Mattersburg (Samstag). Dort gilt es für die Grazer nun ihre mit dem fünften Auswärtssieg im siebenten Spiel erarbeitete Führung in der Auswärtstabelle zu verteidigen.

In Wiener Neustadt entwickelte sich eine schnelle Partie, in der beide Teams allerdings kein allzu großes Risiko eingehen wollten. Zu groß war anscheinend der Respekt vor einem Gegentor, aufgrund der bekannten Konterstärke der zwei Mannschaften. Die Grazer waren aber entschlossener und hatten etwas mehr vom Spiel.

Kienast spielte ideal für Szabics ins Loch, der Schuss des ungarischen Stürmers ging aber um Zentimeter am Tor vorbei (31.). Kurz vor dem Pausenpfiff durften die mitgereisten Sturm-Anhänger aber nach der erst zweiten Großchance im Spiel jubeln. Nach einem Weber-Zuspiel stand die Wiener-Neustädter-Abwehr schlecht und Hölzl ließ Goalie Fornezzi mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance (45.).

Die Niederösterreicher waren in einer chancenarmen ersten Hälfte nur zu zwei Halbchancen gekommen: Ein Viana-Kopfball ging daneben (34.), zudem verfehlte Sadovic mit einem Schuss das Tor (44.). Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Niederösterreicher wirkten ohne ihren gesperrten Kapitän Hannes Aigner ideenlos und waren großteils ungefährlich.

Deshalb brachten die Steirer den Vorsprung auch ziemlich sicher über die Distanz und sorgten auch noch für einen höheren Sieg. Sturms Topstürmer Kienast setzte einen herrlichen Seitfallzieher zwar noch knapp drüber (53.), in der Schlussphase waren die beiden Wechselspieler Muratovic (ab der 78. Minute) und Haas (ab der 89.) aber noch erfolgreich.

Mit seiner ersten Ballberührung bediente Haas Muratovic ideal und der Bosnier musste nur noch einschießen (90.). Zwei Minuten später zog Routinier Haas alleine auf Fornezzi zu und stellte einmal mehr seine Torjägerqualitäten unter Beweis (92.). Während die Grazer nach zwei sieglosen Spielen wieder gewannen, kassierten die Niederösterreicher die zweite Zu-Null-Niederlage in Folge.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel