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Mit einem Sieg gegen Salzburg wäre Sturm Leader © APA (Pessenlehner)

Mit dem souveränen 3:0-Erfolg am Samstag in Wiener Neustadt hat sich Sturm Graz für das Nachtragsduell mit Salzburg am

Mit dem souveränen 3:0-Erfolg am Samstag in Wiener Neustadt hat sich Sturm Graz für das Nachtragsduell mit Salzburg am kommenden Mittwoch ideal in Stellung gebracht. Ein Sieg beim Meister würde den "Blackies" in der dann erstmals seit 8. August wieder "geradegerückten" Tabelle die Führung bescheren. "Jetzt können wir beruhigt nach Salzburg fahren", sagte Trainer Franco Foda.

Für Aufsehen beim bereits fünften Auswärtssieg der Grazer in dieser Saison sorgten nicht zuletzt die Treffer der "Oldie"-Joker Mario Haas und Samir Muratovic. "Spiele und Meisterschaften gewinnen auch Ersatzspieler", meinte der 36-jährige Haas selbstbewusst. Und Kollege Andreas Hölzl, dem in der 45. Minute das 1:0 gelungen war, fand lobende Worte: "Es ist natürlich beruhigend, wenn man zwei Spieler wie Muratovic und Haas auf der Bank sitzen hat."

Salzburg feierte beim 1:0-Heimerfolg über Abstiegskandidat Mattersburg zwar den ersten Sieg nach drei Runden, konnte dabei aber nur bedingt den Glauben an die eigene Stärke festigen. "Wir haben zu früh das Tempo aus dem Spiel genommen", konstatierte Salzburg-Trainer Huub Stevens. "Das 1:0 (Wallner-Elfmeter/18., 5. Saisontor), hätte eigentlich Selbstvertrauen geben müssen. Die zweite Hälfte war spielerisch zu wenig." Immerhin könnte man mit einem Heimsieg gegen Sturm am Mittwoch den Rückstand auf Tabellenführer Ried auf fünf Punkte verkürzen.

Die Oberösterreicher konnten das 3:3 in Kapfenberg nach einer 3:0-Führung kaum fassen. "Wir waren uns nach dem 3:0 zu sicher. Manche haben schon gedacht, die drei Punkte in der Tasche zu haben", ärgerte sich Trainer Paul Gludovatz, der erstmals seit 23 Partien bzw. 3. April (2:2 gegen LASK) wieder remis spielte. Defensivmann Jan-Marc Riegler brachte es auf den Punkt: "Das Ergebnis ist sehr bitter und fühlt sich wie eine Niederlage an."

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