vergrößernverkleinern
Offensiv schwache Tiroler kämpften dennoch beherzt © APA (Parigger)

Vergebene Möglichkeiten auf der einen Seite und nicht vorhandene Torchancen auf der anderen Seite waren die Themen nach dem

Vergebene Möglichkeiten auf der einen Seite und nicht vorhandene Torchancen auf der anderen Seite waren die Themen nach dem knappen aber hochverdienten 1:0-Sieg der Wiener Austria am Innsbrucker Tivoli über den FC Wacker. Mit dem Auswärtssieg nahmen die Wiener erfolgreich Revanche für die blamable 0:3-Heimniederlage Ende August gegen die Tiroler und festigten den dritten Tabellenrang.

Mit einer Kopie jenes Tores, das der Wiener Austria vor eineinhalb Wochen den 2:1-Cupsieg in der Nachspielzeit über den FC Wacker gesichert hatte, gewannen die "Veilchen" auch am Tivoli-Neu. Zlatko Junuzovic drückte nach perfekter Vorarbeit und Stanglpass den Ball mit der Brust über die Linie (52.). "Egal wie der Ball ins Tor kam, wichtig waren die drei Punkte", kommentierte der ÖFB-Teamspieler sein Goldtor.

Schon in der ersten Hälfte hatten Junuzovic und auch Roland Linz einige Torchancen, doch scheiterten sie zum Teil mit Pech, zum Teil an einem hervorragend disponierten Innsbrucker Goalie Pascal Grünwald. "Spielerisch waren wir den ganzen Herbst schon gut", sagte Junuzovic in Anspielung auf die überzeugende Leistung in Innsbruck. "Die Chancenauswertung ist halt nicht immer ideal gewesen."

Auch sein Trainer Karl Daxbacher war nach dem 1:0 zufrieden, sprach ebenfalls von einem hochverdientem Sieg gegen einen starken Gegner. "Bis zum Tor war ich zufrieden, danach haben wir die Ruhe und Konzentration verloren", kritisierte Daxbacher, der auch betonte, dass Innsbruck danach keine Ausgleichschance gehabt habe.

Für Wacker-Trainer Walter Kogler kommt die derzeitige Situation seiner Truppe nicht überraschend: "Zu Saisonbeginn haben uns die Gegner nicht gekannt, taten sich schwer, sich auf uns einzustellen. Jetzt ist dies anders." Allerdings gibt Kogler Entwarnung: "Wir werden auch wieder treffen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel