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Janko musste von Materazzi einiges einstecken © APA (epa)

ÖFB-Teamkapitän Marc Janko hat am Mittwoch der Chance nachgetrauert, dem amtierenden Champions-League-Sieger ein Bein zu

ÖFB-Teamkapitän Marc Janko hat am Mittwoch der Chance nachgetrauert, dem amtierenden Champions-League-Sieger ein Bein zu stellen. Janko musste sich mit dem niederländischen Meister Twente Enschede bei Inter Mailand 0:1 geschlagen geben. Twente verpasste damit zwar die Chance aufs Achtelfinale, darf als Gruppendritter vor Werder Bremen aber zumindest in die Europa League umsteigen.

Janko haderte nach einer starken ersten und deutlich schwächeren zweiten Hälfte seines Teams vor allem mit dem Schiedsrichter. Dieser habe nicht nur vor dem entscheidenden Tor bei einer regulären Attacke des 27-Jährigen an Inter-Star Wesley Sneijder auf Freistoß entschieden, sondern auch zahlreiche Ellbogen-Attacken von Raubein Marco Materazzi an ihm ungeahndet gelassen.

Der Twente-Stürmer wurde nach 69 glücklosen Minuten ausgetauscht. Die Chance auf seinen ersten Champions-League-Treffer hätte ihm Teamkollege Nacer Chadli bieten können, dieser suchte in der ersten Hälfte aber selbst den Abschluss, statt für den frei stehenden Österreicher aufzuspielen.

Vom italienischen Meister zeigte sich Janko alles andere als überwältigt. "Inter hat mich eigentlich nicht sehr beeindruckt", erklärte der Niederösterreicher, der sich nun auf die Meisterschaft konzentrieren will. Twentes Premiere in der Champions League erfülle ihn dennoch mit Stolz. "Wir haben es geschafft, in einer sehr schweren Gruppe international zu überwintern", erinnerte Janko, dessen Landsmann Michael Schimpelsberger auf der Bank saß.

Für Sebastian Prödl und Marko Arnautovic ist das Abenteuer Europacup nach einer 0:3-Pleite von Werder Bremen gegen Tottenham hingegen im Winter zu Ende. Die Bremer mussten dabei nicht weniger als zehn Spieler vorgeben. Während auch Arnautovic wegen Adduktorenproblemen fehlte, spielte Prödl in einer Notelf mit zahlreichen Amateuren durch.

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