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Neuer Look für die Streif in Kitzbühel © APA (Archiv/Fohringer)

Beim 71. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel wird die berühmte Streif fast nicht mehr wiedererkennen zu sein. Rund sieben Millionen

Beim 71. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel wird die berühmte Streif fast nicht mehr wiedererkennen zu sein. Rund sieben Millionen Euro wurden von den Kitzbüheler Bergbahnen investiert, um die Beschneiungsanlagen auf der Streif und am Ganslernhang zu modernisieren. Durch einen Orkan Anfang August wurde eine Vielzahl an Bäumen entwurzelt, die Steilhangausfahrt bekam so ein völlig neues Gesicht.

"Das sind die größten Investitionen, die es auf der Streif jemals gab", erläuterte Michael Huber, Präsident des Kitzbüheler Skiclubs (K.S.C.). Der Inhalt des Seidlalmteiches für die Beschneiung wurde um 80 Prozent auf 115.000 Kubikmeter erweitert, statt bisher 21 Schneekanonen gibt es nun 36.

"Ganz wichtig war aber auch die Errichtung eines Begleitweges", betonte der K.S.C.-Präsident, "damit brauchen wir während dem Aufbau und am Rennwochenende keine Streif-Sperre mehr." Der neue Begleitweg bringt aber auch Neuerungen für den Super-G. Gestartet wird nicht mehr in der Alten Schneise, sondern von einem neu errichteten Start, der 20 Meter höher liegt - dadurch wird die Strecke um 300 Meter (15 Prozent) länger. "Das ist dann sicher ein sehr spektakuläres Startstück", versprach Huber.

Durch die Erweiterung der Beschneiungsanlage ist aber auch die Streif betroffen. Die "Gschösswiese", das flache Gleitstück nach der Steilhangausfahrt, hat nun eine durchgehende Neigung, die Strecke wurde dadurch auch etwas kürzer. An dieser Stelle wurde auch ein neues Sicherheitsnetz installiert. "Ich bin gespannt, wie sich das auf die Zeiten auswirkt", sagte Huber.

Auffälligste Neuerung wird sein, dass es auf der Gschösswiese und bei der Steilhangausfahrt keine Bäume mehr gibt. "Ein Orkan am 2. August knickte die Bäume, es ist dort bedeutend heller, die Sicht wird besonders bei diffusen Lichtverhältnissen besser sein", erklärte Huber. Die 71. Hahnenkamm-Rennen sind vom 21. bis 23. Jänner 2011 geplant.

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