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14 Spiele kein Erfolg gegen Sturm © APA

Mattersburg bekämpft am Samstag gegen Sturm Graz eine schwarze Serie. Die Burgenländer haben von den vergangenen 14 Spielen

Mattersburg bekämpft am Samstag gegen Sturm Graz eine schwarze Serie. Die Burgenländer haben von den vergangenen 14 Spielen gegen die Grazer kein einziges gewonnen, haben in den sieben jüngsten Duellen dabei nicht einmal ein Tor erzielt (0:11). Dennoch will der Außenseiter dem Tabellenzweiten zu Hause ein Bein stellen - so wie er es vor zwei Wochen gegen Rapid (2:2) getan hatte.

"Die Ausgangsposition ist klar. Sturm ist ein Topteam, wir sind im eigenen Stadion Außenseiter", meinte Mattersburg-Trainer Franz Lederer. Die Burgenländer haben in den vergangenen vier Spielen nur einen Punkt geholt. Zwei Zähler haben sie im Abstiegskampf auf den Krisenclub LASK gut. "Man muss genauso reingehen wie gegen Rapid", meinte Lederer. "Aber mit etwas mehr Cleverness." Übermotivation solle nicht wie zuletzt in einer Kartenflut enden.

Mattersburgs Toptorschütze Patrick Bürger kehrt nach einer Sperre ins Team zurück. Der 23-Jährige hält bei acht Saisontreffern, Sturms Roman Kienast führt die Schützenliste mit deren zehn an. "Er ist die personifizierte Torgarantie. Es darf aber nicht nur von ihm abhängen", sagte Lederer über Bürger, der an vorderster Front mit Ilco Naumoski die Akzente setzen soll. Kapitän Michael Mörz könnte erneut mit der Ersatzbank vorlieb nehmen müssen.

Zuletzt hatten die Burgenländer vor fast vier Jahren, am 9. Dezember 2006 (1:0), zu Hause gegen Sturm gewonnen. Dazu kommen die Grazer als zweitbeste Auswärtsmannschaft der laufenden Saison. Die Chance auf die Tabellenführung hatten sie am Mittwoch im Nachtrag in Salzburg (0:2) allerdings verspielt. "Das haben wir besprochen, das ist abgehakt", versicherte Trainer Franco Foda. Die zusätzliche Belastung der englischen Woche sei kein Problem.

Mit Turbulenzen im Verein, die das bevorstehende Engagement von Frank Stronach betreffen, will sich Foda vorerst nicht weiter öffentlich auseinandersetzen. Stattdessen forderte er im Burgenland ein Auftreten wie zu Beginn der zweiten Hälfte in Salzburg, als seine Mannschaft den Ton angegeben hatte. "Mattersburg hat auch gute Fußballer in seinen Reihen, auf die wir aufpassen müssen", betonte Foda. Die Burgenländer hätten bisher auch mit Topteams wie Rapid oder Salzburg sehr gut mitgehalten.

Nach dem Ausfall von Haris Bukva mit einer Knöchelverletzung dürfte erneut Sturm-Youngster Florian Kainz (18) im linken Mittelfeld beginnen. Eine Alternative wäre der wiedergenesene Christian Klem (19). Klaus Salmutter, der in Salzburg nach schwerer Oberschenkelverletzung ein Kurz-Comeback gegeben hatte, ist noch kein Thema für die Startformation. "Er hat seit vier Monaten kein Spiel mehr bestritten", begründete Foda. "Wir müssen uns das in den nächsten drei Spielen erst anschauen."

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