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Klaus Kröll war am Schnellsten © APA (Hochmuth)

Österreichs Abfahrtsherren scheinen bereit, ihre bereits 20-monatige Sieglosigkeit im Weltcup in der alpinen Königsdisziplin zu

Österreichs Abfahrtsherren scheinen bereit, ihre bereits 20-monatige Sieglosigkeit im Weltcup in der alpinen Königsdisziplin zu beenden. Das Abschlusstraining in Lake Louise brachte am Freitag einen "Dreifach-Sieg" für die ÖSV-Mannen: Der Steirer Klaus Kröll markierte in 1:50,43 Minuten vor dem Salzburger Michael Walchhofer (+0,42 Sek.) sowie dem Osttiroler Mario Scheiber (0,43) Bestzeit.

"Natürlich ist es so besser, als man fährt hinten nach, aber man darf das nicht überbewerten. Man weiß ja nicht, was die anderen materialtechnisch gefahren sind", betonte Kröll nach Trainingsende. "Das Gefühl ist aber eigentlich ganz gut, die Fahrt war passabel." Walchhofer hoffte indes, dass er und seine Teamkollegen das Trainingsergebnis im Rennen am Samstag bestätigen können. "So ein Start für die ganz Mannschaft wäre natürlich ein Hammer", meinte der 35-jährige Routinier.

Neben dem Top-Trio landeten von den Österreichern auch noch Georg Streitberger (6.), Joachim Puchner (8.) und Max Franz (9.) in den Top Ten. "Es ist schon wichtig, dass unsere Läufer wieder mithalten können. Es macht auch weniger Druck, wenn man weiß, dass man nicht alleine vorne dabei sein kann. Und es freut auch die Trainer besonders, dass die Mannschaft wieder kompakt geschlossen ist", erklärte Walchhofer, der am Samstag schon "glücklich wäre, wenn ich das Podium schaffe - das wäre ein Traumeinstand".

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