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Nach sechswöchiger Pause wieder zurück © APA (Warmuth)

Tomas Jun, einer der verbliebenen Fußball-Legionäre in den Reihen von Vizemeister FK Austria Wien, ist wieder da. Nach über

Tomas Jun, einer der verbliebenen Fußball-Legionäre in den Reihen von Vizemeister FK Austria Wien, ist wieder da. Nach über sechswöchiger Pause wegen seines Bänderrisses im Knöchel gab er am 13. November beim 5:1 gegen den Kapfenberger SV ab der 78. Minute mit zwei Assists sein Comeback und spielte vergangenes Wochenende in Innsbruck beim 1:0 gegen Wacker Innsbruck bis zur 71. Minute.

Im Lokalschlager gegen Rapid am Sonntag (16.00 Uhr) im Horr-Stadion will der Tscheche sein drittes Derby-Tor erzielen. Der kleine Mann mit der feinen Technik denkt aber nicht an sich, sondern in erster Linie an die Mannschaft. "Wir werden alles daran setzen, vor vollem Haus die drei Punkte einzufahren. Ein Derby-Erfolg wäre das richtige Zeichen für ein starkes herbstliches Finish," sagte Jun, der in dieser Saison noch keinen Treffer auf dem Konto hat. Gegen den Erzfeind sind es hingegen schon zwei. Jedes Mal schlug er am Verteilerkreis zu, am 30. August 2009 beim 1:1 zum 1:0 und am 5. Mai beim 1:0-Sieg.

Voraussetzung für seinen dritten Derby-Streich ist aber, dass ihn Karl Daxbacher wieder aufbietet. Jun spürte zuletzt die Folgen der Verletzung. "Es wird sicher noch dauern, bis alles ganz ausgeheilt ist und ich schmerzfrei bin. Ich will spielen," meinte Jun, der am 17. Jänner seinen 28. Geburtstag feiert. Es ist ja nicht das erste Mal, dass sich der Wirbelwind zurück in die Mannschaft kämpfte. Vor gut einem Jahr hat ihn ein Kreuzbandriss zurückgeworfen.

Jetzt heißt es bis zur Winterpause einmal die Kräfte zu mobilisieren und nochmals alles aus sich herauszuholen. "Tomas hat jetzt wieder zwei Tage trainiert, er ist immer ein Thema, weil er uns aufgrund seiner Klasse helfen kann," meinte sein Trainer, dessen Schützling voller Tatendrang ist: "Wir wollen vor der Winterpause noch näher zur Tabellenführung schnuppern." Die drittplatzierten Austrianer spielen nach dem Derby heuer noch in Salzburg und Mattersburg.

Nach dem Gastspiel in Mattersburg muss sich Aleksandar Dragovic über seine Zukunft im Klaren sein. "Er muss uns sagen, wie er sich entscheidet. Er hat von uns ein Angebot vorgelegt bekommen," erklärte AG-Vorstand Thomas Paris zur Causa des Innenverteidigers. Der Vertrag mit dem 19-jährigen Teamspieler läuft im Sommer aus. Frisches Blut erhält der violette Kader mit Fabian Koch. "Im Sommer wollten und konnten wir seine Ablösesumme nicht zahlen, jetzt hat sich die Vernunft durchgesetzt", erzählte Parits über den baldigen Ex-Innsbrucker, den Daxbacher als rechten Verteidiger und rechten Mittelfeldspieler einsetzen wird.

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