vergrößernverkleinern
Gartler erwartet attraktives Derby © APA

Rene Gartler ist bei Rapid derzeit der Mann der Stunde. Vor wenigen Wochen stand der 25-jährige Stürmer noch auf dem

Rene Gartler ist bei Rapid derzeit der Mann der Stunde. Vor wenigen Wochen stand der 25-jährige Stürmer noch auf dem Abstellgleis, mittlerweile hält Gartler bei drei Treffern und drei Assists. "Ich habe meine Chance bekommen und genutzt. Und jetzt bin ich wieder da", meinte Gartler vor dem 295. Wiener Derby am Sonntag im Horr-Stadion der Austria.

Gartler hatte nach einem starken Saisonstart inklusive Siegtor beim 3:2-Sieg in Birmingham gegen Aston Villa das Vertrauen von Trainer Peter Pacult verloren. Sein Revier war danach lediglich das Amateur-Team der Rapidler gewesen. Erst Ende Oktober rutschte Gartler nicht zuletzt aufgrund der Verletzung von Jan Vennegoor of Hesselink wieder Richtung Kampfmannschaft.

Am 7. November beim 3:1 gegen Sturm Graz durfte Gartler von Beginn an stürmen und bedankte sich mit einem Doppelpack. "Ich bin für meine professionelle Einstellung belohnt worden. Danach habe ich probiert, an diese Leistung anzuschließen. Das ist mir ganz gut gelungen", erklärte Gartler, der in den nächsten Wochen Vater wird.

Aufgrund der Spielstärke beider Teams erwartet Gartler ein attraktives Derby. "Die Austria spielt sehr gut, aber auch wir haben unsere Form gefunden. Und die Austria hat sicher auch Schwächen, die wollen wir suchen", meinte Gartler, der neuerlich mit Hamdi Salihi das Rapid-Sturmduo bilden wird.

Angesichts des Acht-Punkte-Rückstands von Rapid auf Tabellenführer Ried meinte Gartler: "Wir kennen die Tabelle und wissen, dass wir Punkte gut machen müssen. Wir werden alles tun, um den Rückstand zu verringern."

Salihi dürfte der einzige Spieler in der Startelf der Rapidler sein, der in den vergangenen drei Saisonen in einem Derby getroffen hat. Schließlich ist Steffen Hofmann (acht Liga-Treffer gegen die Austria) verletzt, Jürgen Patocka und Stefan Kulovits dürften nur Ersatz sein. Und Spieler wie Stefan Maierhofer, Nikica Jelavic oder Branko Boskovic haben Hütteldorf längst verlassen.

Dass das nächste Rapid-Tor das 500. der Grün-Weißen in der Derby-Geschichte ist, bietet für Gartler keine zusätzliche Motivation. "Statistiken interessieren mich nicht so sehr. Jedes Derby-Tor wäre schön. Das Wichtigste ist aber, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen", so Gartler.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel