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Das Derby gegen Frankfurt kann kommen © APA (epa)

Mainz ist in der deutschen Fußball-Bundesliga nach drei Heimpleiten wieder zurück in der Erfolgsspur. Mit dem 3:0 am Freitag zu

Mainz ist in der deutschen Fußball-Bundesliga nach drei Heimpleiten wieder zurück in der Erfolgsspur. Mit dem 3:0 am Freitag zu Hause gegen Nürnberg feierten Christian Fuchs, Andreas Ivanschitz und Co. den zehnten Saisonsieg und festigten Platz zwei. "Die drittmeisten Tore erzielt, nur 14 Gegentore in 14 Spielen, das gefällt mir und sagt mehr aus als zehn Siege", bilanzierte Trainer Thomas Tuchel.

In der nächsten Runde wartet das Prestigederby auswärts gegen Eintracht Frankfurt. "Da bekommen wir nichts geschenkt. Wir wollen bestehen und Punkte holen", sagte Tuchel. "Wir haben gezeigt, dass die Mannschaft lebt. In Frankfurt werden wir Feuer reinbringen, mit denen haben wir noch eine Rechnung offen", meinte Ivanschitz, der von Tuchel in der 68. Minute eingewechselt wurde, angesichts der Mainzer Niederlage in der vergangenen Saison in Frankfurt.

Der Burgenländer kommt bei Mainz meist maximal als Joker zum Einsatz. "Man braucht sicher nicht drumherum zu reden, dass es für mich insgesamt in dieser Spielzeit nicht einfach ist. Es ist für mich sicher ungewohnt, so viel auf der Bank zu sitzen. Aber ich gehe damit professionell um, auch weil wir Erfolg haben", meinte Ivanschitz in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. An einen Wechsel im Winter denkt der frühere ÖFB-Teamkapitän offenbar nicht: " Ich habe bisher keine Sekunde daran gedacht, mich in der Winterpause umschauen zu wollen. Ich fühle mich ganz nah dran an der Mannschaft und bin positiver Stimmung, dass ich mich in der Rückrunde noch mehr einbringen kann."

Landsmann Fuchs spielte neuerlich auf der für ihn ungewohnten Position im linken Mittelfeld. Der Niederösterreicher half entscheidend mit, dass auf dem durch Schneefall rutschigen Terrain die tief stehenden Nürnberger geknackt wurden. Das 1:0 durch Andre Schürrle (27.) bereitete der ÖFB-Teamspieler per Eckball vor, den zum 2:0 von Nikolce Noveski verwerteten Freistoß trat Fuchs ebenfalls. "Es war kaum möglich, die Abwehr mit spielerischen Mitteln zu knacken. Es war ein sehr anstrengendes Spiel, ich bin gelaufen bis zum Umfallen", berichtete Fuchs.

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