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Simkovic erzielte das entscheidende Tor © APA (Pfarrhofer)

Der SC Wiener Neustadt hat den Kapfenberger SV in der Fußball-Bundesliga auf Distanz gehalten. Mit einem etwas glücklichen

Der SC Wiener Neustadt hat den Kapfenberger SV in der Fußball-Bundesliga auf Distanz gehalten. Mit einem etwas glücklichen 2:1-(2:1)-Erfolg in der Obersteiermark feierte der Cup-Finalist nach zwei Niederlagen wieder einen vollen Erfolg und baute zwei Runden vor Ende der Herbstmeisterschaft den Vorsprung auf die "Falken" auf sechs Zähler aus.

Deni Alar (18.) besorgte vor nur 2.800 Zuschauern im Franz-Fekete-Stadion zwar die Führung für die Hausherren. Patrick Wolf (19.) postwendend per Freistoß und Tomas Simkovic (45.) drehten die Partie aber noch in der ersten Spielhälfte. Bei Kapfenberg blieb auch mit drei Stürmern in der letzten Viertelstunde der erhoffte "Ried-Effekt" aus. Wiener Neustadt feierte unter Trainer Peter Schöttel damit im vierten Spiel den vierten Sieg gegen die weiter achtplatzierten Steirer.

Bereits die Pausenführung für die Gäste war glücklich. Kapfenberg startete besser in die Partie, der Jung-Sturm Deni Alar (20) und Trainersohn Michael Gregoritsch (16) bereitete der Abwehr der Niederösterreicher große Probleme. Alar scheiterte nach einem Idealpass von Gregoritsch noch an SC-Keeper Fornezzi (7.), ehe der U21-Teamstürmer per Nachschuss in der 18. Minute sein achtes Saisontor erzielte.

Die Führung für die auf Forechecking setzende Mannschaft von Werner Gregoritsch währte nur kurz. Nicht einmal eine Minute später zirkelte Teamspieler Wolf einen Freistoß über Kapfenbergs Torhüter Raphael Wolf hinweg genau unter die Latte. Die Schöttel-Elf schien damit gut bedient, ehe sie kurz vor dem Halbzeitpfiff noch von einem doppelten Patzer der KSV-Defensive profitierte. Nach einem missglückten Haken von Kocin verpasste Schmid einen Hereingabe von Wolf, Simkovic stand goldrichtig.

Mit dem Vorsprung im Rücken zogen sich die Niederösterreicher erfolgreich weit in die eigene Hälfte zurück. Der Austausch von Mittelfeldmann Stanislaw für Kapitän Aigner begünstigte dies zusätzlich. Einzige zählbare Chance für Wr. Neustadt war ein Freistoß von Grünwald an die Lattenoberkante (66.). Kapfenberg hatte durch Hüttenbrenner (50.), Elsneg (54.) und einen Freistoß von Mavric an die Außenstange (61.) die weitaus besseren Möglichkeiten vorgefunden. Im Finish verteidigte der SC den dritten Auswärtssieg ohne große Probleme.

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