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LASK kämpfte brav, es war trotzdem zu wenig © APA (rubra)

Tabellenschlusslicht LASK bleibt der Fußball-Bundesliga als zuverlässiger Punktelieferant erhalten. Am Samstag mussten sich die

Tabellenschlusslicht LASK bleibt der Fußball-Bundesliga als zuverlässiger Punktelieferant erhalten. Am Samstag mussten sich die Linzer in der 17. Runde zu Hause Meister Salzburg trotz einer passablen Leistung mit 1:2 (0:1) geschlagen geben und kassierten dabei die 12. Saisonniederlage. Während die Oberösterreicher nach dem Remis Mattersburgs gegen Sturm schon drei Punkte Rückstand auf die Burgenländer haben, kletterte Salzburg zumindest bis zum Sonntag auf Platz drei der Tabelle.

Das erste LASK-Tor seit 6. November durch Kapitän Rene Aufhauser (48.) war für die glücklosen Linzer schließlich zu wenig. Roman Wallner (24.) und David Mendes da Silva (59.) sorgten dafür, dass "Schwarz-Weiß" unter Georg Zellhofer nach wie vor auf einen Sieg warten muss.

Der LASK startete allerdings besser, zeigte sich im Vergleich zu den jüngsten Partien zweikampfstärker, ballsicherer und legte einen ungewohnten Offensivdrang an den Tag. Für einen Treffer reichte es vorerst aber neuerlich nicht, und die bekannten Schwächen in der Defensive führten zum 0:1. In der 24. Minute stand Wallner nach Flanke von Franz Schiemer - der wieder auf der rechten Abwehrseite agierte - goldrichtig und konnte, von der Linzer Abwehr übersehen, zu seinem achten Saisontor einköpfeln.

Der LASK, der den phasenweise recht fehlerhaften Gästen in der ersten Hälfte zumindest ebenbürtig war, blieb freilich gefährlich und fand durch Daniel Sobkova (35./abgefälschter Schuss von Tremmel pariert) und Rene Aufhauser (38./Afolabi klärte in letzter Sekunde) zwei gute Möglichkeiten vor.

Weil Christoph Leitgeb kurz vor der Pause mit einem leichten Heber die Großchance auf das 2:0 ausließ (42.) blieb die Partie spannend - und der LASK nützte seine Chance. Nachdem Schiemer eine Hereingabe mangelhaft geklärt hatte, verlängerte Ex-Teamspieler Aufhauser eine Schellander-Flanke per Kopf zum 1:1-Ausgleich (48.).

Das neue Selbstvertrauen der "Athletiker" rasselte aber schnell wieder in den Keller. Rund zehn Minuten später wurde ein Mendes-Schuss von Piermayr mit dem Rücken zum für Mandl unhaltbaren Bogenball abgefälscht (59.), die Niederlage der Hausherren begann sich abzuzeichnen. Ohne zu überzeugen und ohne weitere Großchancen spielte die Elf von Huub Stevens trotz weiterhin engagiert auftretender Linzer die Partie nach Hause. Aufhauser verfehlte in der 91. Minute nur um Zentimeter den Salzburger Kasten.

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