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Ried im Herbst konstant stark © APA (EXPA)

Die SV Ried hat sich in der Fußball-Bundesliga in der 17. Runde nicht nur an der Tabellenspitze behauptet, sondern die Führung

Die SV Ried hat sich in der Fußball-Bundesliga in der 17. Runde nicht nur an der Tabellenspitze behauptet, sondern die Führung gar ausgebaut. Die Schützlinge von Coach Paul Gludovatz stehen nach dem 1:0-Heimsieg gegen den FC Wacker Innsbruck völlig überraschend unmittelbar vor dem Herbstmeistertitel und haben auch gute Chancen als Erster in die Winterpause zu gehen.

Nach dem knappen Erfolg am Samstagabend sind die Oberösterreicher nun schon fünf Runden ungeschlagen und haben daraus 13 Punkte geholt. "Mir taugt's natürlich, ich kann mit dem Titel Winterkönig aber wenig anfangen. Das wäre eine Halbfreude, die mich sicher nicht zufriedenstellen wird", sagte Gludovatz, der weiterhin tiefstapelt.

An der Zielformulierung vom Saisonbeginn ("mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben") werde sich nichts ändern. "Die Europa League ist noch in so weiter Ferne, dass ich noch nicht daran denken möchte", betonte der Ried-Trainer. Mit jedem Erfolgserlebnis erhöhen sich allerdings die Chancen für Oliver Glasner und Co., der Blick auf die Vorsaison ist allerdings Warnung genug. Da hatten die Rieder nach 17 Runden auch schon 27 Punkte geholt, am Ende aber nur 38 auf dem Konto.

Die seit drei Runden sieg- und torlosen Innsbrucker finden hingegen nicht aus ihrem Tief, haben nur eines der jüngsten zehn Spiele gewonnen. "Momentan merkt man, dass wir Aufsteiger sind und einige Spieler die Liga noch nicht so intus haben", betrieb Coach Walter Kogler Ursachenforschung. Im Heimspiel gegen Kapfenberg gelte es jetzt aber wieder zurück auf die Siegerstraße zu finden. "Wir wollen uns mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden", sagte Kogler.

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