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400 Millionen TV-Zuseher in aller Welt © APA (epa)

Der ewige Fußballschlager FC Barcelona gegen Real Madrid wird zum "Clasico" der Superlative. Auf dem Rasen werden einander am

Der ewige Fußballschlager FC Barcelona gegen Real Madrid wird zum "Clasico" der Superlative. Auf dem Rasen werden einander am Montag 13 Weltmeister und 10 Kandidaten für den Titel des Weltfußballers des Jahres gegenüberstehen. Es wird die erste Ligapartie sein, die in praktisch allen Regionen der Welt im Fernsehen zu sehen sein und ein Publikum von bis zu 400 Millionen TV-Zuschauer erreichen wird.

Real und Barcelona sind mit ihren Budgets von 450 und 405 Millionen Euro die zahlungskräftigsten Fußballclubs der Welt. Die Madrilenen haben unter ihrem neuen Trainer Jose Mourinho noch kein Spiel verloren. Das Star-Ensemble führt die Primera Division mit einem Punkt Vorsprung vor dem Erzrivalen an. Zuletzt schlugen die Real-Profis Athletic Bilbao mit 5:1 und Champions-League-Gegner Ajax Amsterdam mit 4:0. Titelverteidiger Barca fertigte Almeria mit 8:0 und Panathinaikos Athen in der Königsklasse mit 3:0 ab.

Das Besondere an diesem "Clasico" ist, dass sich beide Erzrivalen in Topform befinden und es keinen Favoriten gibt. Für Spannung sorgt auch das Duell zwischen Messi (Barcelona) und Ronaldo (Real). Die beiden besten Stürmer der Welt haben jeweils noch eine Rechnung offen: Der Argentinier hat noch nie ein Tor gegen ein Team geschossen, das von Mourinho betreut wurde, und der Portugiese hofft sehnsüchtig auf seinen ersten Treffer gegen Barca.

Im Camp-Nou-Stadion treffen auch zwei verschiedene Fußballwelten aufeinander. Real erhebt den Anspruch, die besten Spieler der Welt nach Madrid zu holen. Clubchef Florentino Perez kaufte seine Elf für viel Geld auf den Transfermärkten zusammen. Allein in den vergangenen beiden Jahren gab er mehr als 300 Millionen Euro für Ablösesummen aus. Bei den Katalanen dagegen entspringen acht der elf Stammspieler dem eigenen Nachwuchs. Die Barca-Fans verlangen von ihrem Team, dass es nicht nur guten Fußball spielt, sondern obendrein auch die Region Katalonien repräsentiert.

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