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Die "ÖSV-Adler" sagen Ammann als Team den Kampf an © APA (epa)

Die Stimmung war bestens während der rund sechsstündigen Busreise der ÖSV-Skispringer am Montag zum nächsten Weltcupbewerb in

Die Stimmung war bestens während der rund sechsstündigen Busreise der ÖSV-Skispringer am Montag zum nächsten Weltcupbewerb in Kuopio. Vor allem bei Auftaktsieger Andreas Kofler, der am Abend zuvor in Kuusamo so gut wie nie zuvor in die Saison gestartet war. "Diese Position taugt mir", erklärte der 26-Jährige Tiroler, der das erstmals eroberte Gelbe Trikot am Mittwoch erfolgreich verteidigen will.

Polizeischüler Kofler hatte in der vergangenen Saison aus einem Tief gefunden und mit dem Tourneesieg überrascht. Nicht zuletzt dank der Zusammenarbeit mit Stützpunkttrainer Markus Maurberger in Innsbruck schloss er an frühere Erfolge an.

"Heuer war ich im Sommertraining schon auf einem sehr hohen Niveau und habe beim ersten Schneetraining in Lillehammer gespürt, dass alles sehr gut passt. Das war ein befreiendes Gefühl", erklärte der neue Zimmerkollege von Gregor Schlierenzauer.

Nach dem dritten Weltcupsieg nimmt Kofler die weiteren Bewerbe entspannt in Angriff, will konzentriert weiterarbeiten und sieht noch Möglichkeiten der Steigerung. "Das war erst der Anfang, ich bin ja auch noch beim Entwickeln", erklärte der Stubaier.

Thomas Morgenstern strahlte nach "zwei wirklich guten Sprüngen" über den zweiten Platz. Er sah das Ergebnis auch als "Kampfansage" an Weltcupsieger Simon Ammann, der Dritter geworden war. "Wir haben ihm gezeigt, dass bei uns als Team viel weitergegangen ist." Den Bewerb in Kuopio nimmt der Kärntner mit viel Selbstvertrauen in Angriff. "Ich mag diese Schanze, obwohl ich dort noch nie gewonnen habe."

Cheftrainer Alexander Pointner analysierte den erfolgreichen Auftakt und das erste Kräftemessen mit der Konkurrenz abgeklärt. "Es kommt darauf an, wie gut man das Erarbeitete im Wettkampf herauslassen kann. Da sind wir auf einem sehr guten Weg."

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