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Einige Topspieler müssen sich neuen Verein suchen © APA (epa)

Emmanuel Adebayor, Shaun Wright-Phillips, Wayne Bridge oder Roque Santa Cruz - große Namen des Weltfußballs, die bei Salzburgs

Emmanuel Adebayor, Shaun Wright-Phillips, Wayne Bridge oder Roque Santa Cruz - große Namen des Weltfußballs, die bei Salzburgs Gegner Manchester City nur eine untergeordnete Rolle spielen. Das Quartett ist unzufrieden, weil es von Trainer Roberto Mancini zu wenig Spielzeit bekommt - ein latentes Problem bei einem Club von der Finanzkraft und entsprechenden Kaderdichte des englischen Budget-Krösus.

Mancini ist daher vor allem in seiner Rolle als Diplomat gefragt. "Niemand ist glücklich, wenn er nicht spielt", erklärte der Italiener. "Im Dezember werden aber alle Spieler zum Einsatz kommen." Neun Pflichtspiele hat City bis Jahresende noch ausständig. Adebayor etwa hat in der Vergangenheit immer wieder für Unruhe gesorgt. Dabei hatte der ehemalige Arsenal-Stürmer im Oktober gegen Lech Posen (3:1) sogar alle drei City-Tore erzielt.

Nach einer 1:3-Niederlage in Polen steht der Topfavorit der Gruppe A gegen Salzburg selbst unter Druck. Lediglich ein Sieg würde den Aufstieg in die K.o.-Phase garantieren, bevor es zum Abschluss gegen Juventus geht. Auf allzu viele Experimente dürfte sich Mancini daher nicht einlassen. "Wir müssen immer versuchen, das Spiel zu gestalten. Wir müssen unser Spiel spielen", sagte der Ex-Stürmer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Damit dürften einige große Namen erneut nur auf der Tribüne Platz nehmen. Der Konkurrenzkampf ist beinhart. "Jeder Spieler muss sich auf seinen Job konzentrieren und wenn er spielt, gut spielen", meinte Mancini. Dem City-Trainer könnten von den Eigentümern aus Abu Dhabi im Winter noch einmal zusätzliche Mittel für neue Spieler zur Verfügung gestellt werden. Dann müsste sich der Club aber auch von einigen teuren "Altlasten" trennen.

Bis zu 200.000 Pfund (236.967 Euro) pro Woche - das kassiert Topverdiener Yaya Toure, der im Sommer vom FC Barcelona geholt worden war - soll man bei City verdienen können. Das fürstliche Salär tröstet aber nur bedingt über die fehlende Spielpraxis hinweg. Neben Adebayor und Ersatztorhüter Shay Given werden daher auch den englischen Teamspielern Wright-Phillips, Bridge und Joleon Lescott Wechselabsichten nachgesagt.

Zumindest Santa Cruz soll den Club im Winter definitiv verlassen. Der ehemalige Bayern-Stürmer ist nicht einmal für die Europa League nominiert. Interesse hat bereits dessen Ex-Club Blackburn Rovers bekundet.

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