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Totti und Mexes nach Match gegen Turin © APA (epa)

Zwei Runden vor Ende der Gruppenphase haben erst fünf der 48 Teams den Aufstieg ins Sechzehntelfinale der Fußball-Europa-League

Zwei Runden vor Ende der Gruppenphase haben erst fünf der 48 Teams den Aufstieg ins Sechzehntelfinale der Fußball-Europa-League fix in der Tasche. Besonders unter Druck stehen in den Spielen am Mittwoch und Donnerstag die Vereine aus der italienischen Serie A, die allesamt noch um das Weiterkommen zittern müssen.

Gelassen in die Partien der fünften Runde können nur BATE Borissow (Gruppe E/gegen Dynamo Kiew), ZSKA Moskau (F/gegen Sports Lausanne), Zenit St. Petersburg (G/gegen RSC Anderlecht), der Martin-Harnik-Club VfB Stuttgart (H/auswärts gegen Young Boys Bern) sowie der FC Porto (L/in Wien gegen Österreichs Rekordmeister Rapid) gehen.

Juventus Turin in der Salzburg-Gruppe A (auswärts gegen Tabellenführer Lech Posen), der SSC Napoli, Sampdoria Genua und US Palermo haben von ihren insgesamt 16 Gruppen-Partien erst zwei gewonnen bei neun Remis und fünf Niederlagen. Das Quartett liegt damit jeweils auf Rang drei und derzeit außerhalb der ersten beiden Aufstiegsränge.

Die Turiner beendete alle vier Gruppenspiele mit einem Remis und sind nun in Polen gefordert, mit einem Sieg könnten sie mit Lech nach Punkten gleichziehen. "Die Europa League ist für uns ein wichtiges Ziel", betonte Simone Pepe, der am Samstag in der Serie A beim 1:1 gegen Fiorentina getroffen hatte. Sampdoria hat mit fünf Zählern die meisten der italienischen Vereine auf dem Konto, gegen den Gruppe-I-Tabellenführer PSV Eindhoven aber genauso einen Sieg dringend nötig wie der SSC Napoli (K/3) auswärts gegen den FC Utrecht und Palermo (Gruppe F/3) im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Sparta Prag (7/mit Niklas Hoheneder).

Titelverteidiger Atletico Madrid hat es in der eigenen Hand, mit einem Heimsieg gegen den Austria-Bezwinger Aris Saloniki, das Ticket für die nächste Runde in der Gruppe B vorzeitig zu lösen. "Das ist das wichtigste Match des Monats", sagte Atletico-Präsident Enrique Cerezo.

Von den Österreichern wird vor allem Martin Harnik im Einsatz sein, der ÖFB-Teamstürmer wird im Auswärtsspiel von Stuttgart gegen die Young Boys Bern gemeinsam mit Pawel Pogrebnjak wohl das Sturmduo bilden. Für die bereits aufgestiegenen Stuttgarter ist die Partie eine lästige Pflichtaufgabe, gilt es doch in der Bundesliga endlich die Abstiegsränge zu verlassen.

Liga-Konkurrent Borussia Dortmund muss gegen Karpati Lwiw (Lemberg) und auch am Sonntag in der Meisterschaft gegen Nürnberg auf Torjäger Lucas Barrios wegen einer Knieverletzung verzichten. Der BVB steht vor einem Pflichtsieg, gilt es doch die Chance zumindest auf Platz zwei zu wahren. Derzeit ist der deutsche Bundesliga-Tabellenführer (5) nur die Nummer drei in der Gruppe J hinter dem FC Sevilla (9) und Paris St. Germain (8).

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