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Verhandlungen über Kollektivvertrag gescheitert © APA (epa)

Die italienischen Profi-Fußballer legen in der 16. Runde am 11. und 12. Dezember die Arbeit nieder. Der Streik wurde am Dienstag

Die italienischen Profi-Fußballer legen in der 16. Runde am 11. und 12. Dezember die Arbeit nieder. Der Streik wurde am Dienstag von der Fußballergewerkschaft AIC ausgerufen, nachdem Verhandlungen mit der Serie A abgebrochen worden waren. Die Clubs wollen in Zukunft Spieler ohne deren Zustimmung transferieren können, sofern den Profis dabei kein finanzieller Verlust oder sportlicher Abstieg droht.

Dies lehnen die Profis jedoch entschieden ab. Schon zu Beginn der Saison hatten sie mit einem Streik gedroht. Kurz vor dem Streiktermin einigten sich beide Parteien aber vorerst auf eine Aussetzung der Protestaktion bis 30. November. Verbandspräsident Giancarlo Abete kündigte daraufhin die Einsetzung eines Kommissars an, der zwischen der AIC und der Liga vermitteln soll.

In den bisherigen Verhandlungsrunden zeigten sich die Vereine aber nicht kompromissbereit. "Es gibt keine andere Lösung, weil wir keine Einigung gefunden haben", sagte AIC-Vizepräsident Leonardo Grosso zum Streikbeschluss.

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