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Abschlusstraining soll von ganz oben erfolgen © APA (Hochmuth/Archiv)

Anna Fenninger als Dritte und Nicole Schmidhofer als Vierte sind am Mittwoch im zweiten Training für die erste alpine

Anna Fenninger als Dritte und Nicole Schmidhofer als Vierte sind am Mittwoch im zweiten Training für die erste alpine Ski-Weltcup-Abfahrt der Damen in Lake Louise überraschend die besten Österreicherinnen gewesen. Schnellste war die US-Amerikanerin Julia Mancuso - am Vortag Zweite - vor der Slowenin Tina Maze (0,16 Sekunden zurück). Für Donnerstag ist ein dritter Zeitlauf angesetzt.

Beim Abschlusstraining soll der Start anders als bei den bisherigen Trainings von ganz oben erfolgen. Bisher war man ja vom Super-G-Ausgangspunkt abgefahren.

Mit Elisabeth Görgl auf Platz acht (+0,67) schaffte es eine weitere ÖSV-Läuferin in die Top-Ten, Stefanie Moser erzielte die 15. Zeit (+0,88). Nur auf Position 23 und damit unmittelbar hinter Mariella Voglreiter zu finden war die Salzburgerin Andrea Fischbacher, die im ersten Training auf der 2.441 m langen "Mens Olympic Downhill Run" Dritte gewesen war.

Strahlender Sonnenschein bei minus zehn Grad erleichterte den Damen die Arbeit auf dem ruppigen Untergrund ein wenig. Die Piste war auch deutlich schneller geworden, die Bestzeit von Mancuso war gegenüber jener der Französin Marion Rolland vom Vortag um eineinhalb Sekunden niedriger.

"Training ist immer noch Training und Rennen bleibt Rennen, wir werden sehen. Perfekt war bei weitem noch nicht alles. Ich habe einen anderen Ski probiert, es ist erstaunlich gut gegangen. Ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg, was das angeht. Wenn es so leicht so geht, ist es super", meinte Fenninger, die exakt eine halbe Sekunde Rückstand auf Mancuso hatte. Nur 0,05 Sekunden dahinter lag Schmidhofer, die erst mit Startnummer 46 ins Training gegangen war und das Klassement noch einmal durcheinanderwirbelte.

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