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Hans Gruggers Zeichen stehen auf Angriff © APA (Hochmuth)

Wie vor einer Woche in Lake Louise greifen Österreichs wiedererstarkte Speed-Herren auch in Beaver Creek nach dem Abfahrtssieg.

Wie vor einer Woche in Lake Louise greifen Österreichs wiedererstarkte Speed-Herren auch in Beaver Creek nach dem Abfahrtssieg. Das Abschlusstraining wurde auf der um drei Sekunden schneller gewordenen Birds-of-Prey-Strecke mit Bestzeit für Hans Grugger (1:45,37 Min) und gleich fünf ÖSV-Läufern in den Top-Ten zu einer kleinen Machtdemonstration der Österreicher.

Die Zeichen für den ersten ganz großen Abfahrtsknüller der Saison am Freitag (19.00 MEZ/live ORF 1) und damit am 57. Geburtstag des wie immer vor Ort feiernden "Abfahrtskaisers" Franz Klammer stehen also ganz auf Sieg. Vor allem Grugger würde man nach vier Kreuzbandrissen den Comebacksieg mehr als gönnen, hat der Salzburger doch eine ewig lange Leidensgeschichte hinter sich.

"Der Hans ist einer meiner ganz großen Favoriten hier", sagte mit Michael Walchhofer ein Läufer, der selbst ganz hoch gehandelt wird. "Es wird aber ganz knapp am Freitag", sagte Walchhofer vor seiner allerletzten Abfahrt in Beaver Creek und erklärte Platz acht damit, dass ihm noch ein wenig die Rennspannung gefehlt habe.

"Skitechnisch bin ich schon wieder gut dabei, was fehlt ist die letzte Risikobereitschaft", erklärte Grugger. "Ich habe eine harte Zeit hinter mir und mir ist jeder Ort recht, um wieder zu gewinnen. Wieder einmal ganz oben zu stehen, ist mein Ziel. Deshalb bin ich überhaupt noch mit dabei", sagte der Sieger von vier Weltcuprennen.

Hinter Grugger und dem starken Südtiroler Christoph Innerhofer bestätigte Mario Scheiber als Dritter noch vor Assen wie Bode Miller, Didier Cuche und Klaus Kröll, dass er in Colorado ganz heiß ist auf den Sieg. "Ich hoffe in erster Linie auf ein faires Rennen", meinte der Osttiroler, der erstmals als Abfahrtsfavorit in ein Rennen geht. Benjamin Raich wurde im Abschlusstraining 31. und war damit sogar knapp schneller als die beiden "Qalifikanten" Hannes Reichelt und Franz Max.

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