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Schweizerin distanzierte Konkurrenz klar © APA (epa/Archiv)

Die Schweizerin Dominique Gisin war am Donnerstag im Abfahrts-Abschlusstraining in Lake Louise die Schnellste. Die 25-Jährige

Die Schweizerin Dominique Gisin war am Donnerstag im Abfahrts-Abschlusstraining in Lake Louise die Schnellste. Die 25-Jährige distanzierte in 1:29,73 Minuten die Konkurrenz klar, hinter Gisin folgten die deutsche Gesamt-Weltcup-Leaderin Maria Riesch (+0,46 Sekunden) und die Italienerin Elena Fanchini (0,65). Beste Österreicherin war die Salzburgerin Anna Fenninger, die Rang acht belegte (0,90).

Das Training war von einem schweren Sturz der Britin Chemmy Alcott überschattet. Alcott stürzte auf der eisigen Piste mit Nummer 50 und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Die erste Damen-Saisonabfahrt findet am Freitag um 20.30 Uhr statt, es folgen eine weitere Abfahrt (Samstag) sowie ein Super-G (Sonntag).

Fenninger, Achte unmittelbar hinter Topfavoritin Lindsey Vonn (USA/0,81), feilte im letzten Training noch einmal an ihrer Linie und zeigte sich optimistisch. "Ich möchte mich im Rennen voller Freude da runterhauen. Wenn mir das gelingt, dann bin ich sicher vorne dabei", meinte sie.

Zuversichtlich geht auch Elisabeth Görgl, am Donnerstag Elfte, in die Rennen. "Die drei Trainings lassen eine Menge an Daten und Fakten zusammenkommen. Ich versuche aber, mich auf mein Gefühl zu verlassen. Ich freue mich auf die Rennen", sagte die Steirerin.

Wie bereits in den ersten beiden Trainings ist auch am Donnerstag auf der verkürzten Strecke ab Super-G-Start gefahren worden. Somit werden auch die Rennen nicht auf der Originalstrecke stattfinden. FIS-Renndirektor Atle Skaardal begründete die Maßnahme mit dem Aspekt der Sicherheit.

Vonns Rückstand war leicht erklärt. "Man kann nicht in allen drei Trainings Vollgas geben. Morgen ist der Tag, an dem es zählt", meinte Vonn, die sich angesichts von bereits sieben Siegen in Lake Louise viel erwartet: "Ich hatte schon so viele Erfolge in Lake Louise, da wäre ich schon ein bisschen enttäuscht, wenn ich nicht gewinne."

Gisin gestand hingegen, dass sie nicht mehr sehr viel zulegen könne im Rennen. Andrea Fischbacher verlor zwar als 16. knapp eineinhalb Sekunden, war aber weit glücklicher als am Mittwoch (23.). "Gestern war's katastrophal. Heute bin ich wieder normal skigefahren."

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