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Innsbruck feierte gegen Kapfenberg drei Heimsiege © APA (Leodolter/Almer)

Bundesliga-Aufsteiger Wacker Innsbruck arbeitet an der Behebung seiner Torflaute. Nach lediglich drei Treffern und einem Sieg in

Bundesliga-Aufsteiger Wacker Innsbruck arbeitet an der Behebung seiner Torflaute. Nach lediglich drei Treffern und einem Sieg in den jüngsten zehn Partien hofft Trainer Walter Kogler im letzten Heimmatch des Jahres am Samstag gegen den Kapfenberger SV auf Besserung. "Wir können unsere ansprechenden Leistungen nicht in Tore und Punkte ummünzen. Das ist ein Manko", meinte Kogler.

Bedingt durch die laue Offensive sind die so stark in die Saison gestarteten Tiroler mittlerweile auf Rang sechs abgerutscht. Hängende Köpfe gibt es aber deshalb in den Reihen der Kogler-Schützlinge nicht. "Es besteht kein Grund, traurig zu sein. Klar ist es angenehmer, wenn man mit Punkten belohnt wird. Aber wir ziehen unsere Schlüsse daraus und reagieren", sagte Kogler. Die Bilanz der direkten Duelle macht Mut, Innsbruck ist in sieben Oberhaus-Duellen mit Kapfenberg ungeschlagen. Daheim gab es bisher drei Siege und 8:0-Tore.

Die drei Runden sieglosen Kapfenberger kletterten Freitagmittag zudem stark ersatzgeschwächt in den Bus Richtung Innsbruck. Für Srdjan Pavlov, Andreas Rauscher, Ralph Spirk, David Sencar und Thomas Schönberger ist das Bundesliga-Jahr 2010 bereits zu Ende, bei Markus Felfernig besteht noch eine Hoffnung auf einen Einsatz gegen den LASK (11.12.). Rene Pitter meldete sich hingegen wieder fit. Trainer Werner Gregoritsch versucht, auch positive Folgen der Personalmisere zu orten: "Die anderen Spieler nutzen ihre Einsatzchance teilweise sehr gut."

Gemeint dürfte auch sein erst 16-jähriger Sohn Michael sein, der Offensivspieler hatte vergangene Woche beim 1:2 gegen Wiener Neustadt mit dem 20-jährigen Deni Alar ein junges, quirliges Angriffsduo gebildet. Die Vorbereitungen auf die Partie waren witterungsbedingt stark eingeschränkt, die Steirer absolvierten aber u.a. Lactattests sowie Einheiten in der Kraftkammer und auf der Winterlaufbahn. Gregoritsch: "Wir haben ein wenig improvisiert und versucht, das Beste daraus zu machen."

In Innsbruck hofft Gregoritsch zumindest auf einen Punkt, "ein Unentschieden wäre super". Sportlich wertvoll dürfte das Match nach Meinung von Gregoritsch nur bedingt werden. "In Wahrheit sind die restlichen Partien Glücksspiele. Die Bedingungen werden teilweise nicht legal sein. Es wäre gut gewesen, die Herbstsaison 14 Tage früher zu beenden", sagte Gregoritsch. Kogler meinte hingegen bei einem Blick aus seinem Innsbrucker Fenster: "Wenn es am Samstag nicht extrem stark schneit, dann wird es fair zugehen."

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