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Grün-weißes Heimspiel gegen Herbstmeister Ried © APA (rubra)

Nach dem Ende aller Europa-League-Aufstiegsträume rückt beim SK Rapid endgültig die österreichische Bundesliga in den

Nach dem Ende aller Europa-League-Aufstiegsträume rückt beim SK Rapid endgültig die österreichische Bundesliga in den Mittelpunkt. Im Heimspiel gegen den Überraschungs-Herbstmeister SV Ried bietet sich den derzeit fünftplatzierten Hütteldorfern am Sonntag die Gelegenheit, den Rückstand auf die Spitze auf fünf Punkte zu reduzieren.

"Wir wollen uns unbedingt weiter nach vorne arbeiten. Um den Anschluss herzustellen, brauchen wir einen Sieg", erklärte Trainer Peter Pacult, dessen Truppe seit neun Runden ungeschlagen ist. Zuletzt setzte es allerdings am Donnerstag in der Europa League eine bittere 1:3-Heimniederlage gegen den FC Porto. "In diesem Match war unsere Leistung im läuferischen und kämpferischen Bereich okay, wir müssen jetzt nur schauen, dass wir unsere Fehler abstellen", forderte der 51-Jährige.

Dass sich die Rieder den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters sicherten, hat Pacult nicht verwundert. "Es ist für mich nicht überraschend, weil die Rieder gleich am Anfang ihre Punkte gemacht und dadurch viel Selbstvertrauen getankt haben." Vor den Schützlingen von Paul Gludovatz zeigt der Rapid-Coach Respekt. "Sie spielen schnell nach vorne und sind auch schnell im Umschalten. Man darf ihnen keine Räume geben."

Im Gegensatz zum Porto-Match kann Pacult wieder auf Yasin Pehlivan und ziemlich sicher auch auf Veli Kavlak zurückgreifen. Sein Rieder Kollege Gludovatz hat mit Ausnahme der Langzeitverletzten ebenfalls den gesamten Kader zur Verfügung und freut sich bereits auf die Atmosphäre im möglicherweise ausverkauften Hanappi-Stadion. "Das ist auch eine Ehre für uns, dass bei einem Heimspiel von Rapid gegen uns das Stadion voll ist, und auch ein Ansporn."

Die Spitzenposition seines Clubs wollte der Burgenländer nicht überbewerten. "Sechs Mannschaften spielen um den fünften Platz, dazu zählen auch wir. Dass wir jetzt Erster sind, ist schön, aber was soll das mit dem Meistertitel oder der Europa League zu tun haben?", fragte sich Gludovatz.

An der Ausgangsposition vor der Partie hat sich trotz der Tabellenplatzierungen beider Clubs nichts geändert, betonte der Rieder Coach. "Rapid ist zu Hause immer verdammt zum Siegen - auch gegen die Austria oder Salzburg, und erst recht gegen uns", sagte der 64-Jährige, dessen Club in bisher 26 Auftritten im Westen Wiens bei 7 Remis 19 Niederlagen kassierte.

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