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Truppe von Peter Schöttel setzte sich durch © APA

Der SC Wiener Neustadt ist am Samstag in der Fußball-Bundesliga zumindest für wenige Stunden auf Platz fünf vorgestoßen. Die

Der SC Wiener Neustadt ist am Samstag in der Fußball-Bundesliga zumindest für wenige Stunden auf Platz fünf vorgestoßen. Die Schöttel-Truppe setzte sich vor eigenem Publikum gegen den SV Mattersburg mit 1:0 (0:0) durch, das entscheidende Tor bei nahezu irregulären Spielbedingungen erzielte Thonhofer in der 81. Minute per Volleyschuss aus rund 25 Metern.

SVM-Goalie Borenitsch machte dabei keine glückliche Figur. Abgesehen von diesem Treffer sahen die 1.800 Zuschauer eine Partie, die arm an Höhepunkten und reich an auf Zufall aufgebauten Aktionen war. An einen geordneten Spielaufbau war auf dem eisglatten Boden nicht zu denken, daher blieben auch Chancen Mangelware. In der 3. Minute versuchte es Reiter mit einem Weitschuss, in der 27. Minute ging ein Kopfball von Kostal ans Außennetz.

Die Mattersburger gaben ihren ersten ernstzunehmenden Torschuss in der 52. Minute ab, als ein Seidl-Freistoß in den Armen von Fornezzi landete. Zehn Minuten später haderten die Gäste mit dem Linienrichter, der fälschlicherweise auf Abseits des allein aufs Tor stürmenden Doleschal entschied.

Die vorerst beste Einschussmöglichkeit vergab Neustadt-Stürmer Viana. Der unmittelbar davor eingewechselte Brasilianer schoss in der 71. Minute nach einem Querpass von Wolf aus sechs Metern deutlich am langen Eck vorbei. Zehn Minuten danach wurde ein Eckball der Wiener Neustädter von Naumoski per Kopf zu kurz abgewehrt, Thonhofer nahm sich aus rund 25 Metern ein Herz und avancierte zum Matchwinner, weil Borenitsch den Ball ins eigene Tor schlug. In der 90. Minute ließ Malic mit einem Fehlschuss aus zehn Metern die große Ausgleichschance aus.

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