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Alar jubelt über 0:2-Treffer © APA (Parigger)

Wacker Innsbruck hat sich am Samstag im letzten Heimspiel des Jahres dem Wetter angepasst: Bei winterlichen Temperaturen setzte

Wacker Innsbruck hat sich am Samstag im letzten Heimspiel des Jahres dem Wetter angepasst: Bei winterlichen Temperaturen setzte der Aufsteiger sein sportliches Tief fort. Die Innsbrucker kassierten gegen den Kapfenberger SV eine 1:3 (0:2)-Niederlage und liegen damit nur noch drei Punkte vor den Steirern.

Wacker war vor rund 5.700 Zuschauern offensiv harmlos und zeigte auch ungewohnte Abwehrschwächen. Die Elf von Walter Kogler, die nach einem sensationellen Saisonstart mittlerweile im Mittelfeld gelandet ist, kam in der ersten Hälfte zu keiner einzigen Torchance.

Kapfenberg dagegen deutete schon in der dritten Minute seine Gefährlichkeit an, doch Wacker-Torhüter Grünwald blieb im Zweikampf mit Dieter Elsneg Sieger. In der 31. Minute durfte sich der 20-Jährige aber doch über seinen ersten Bundesliga-Treffer freuen. Tirol-Abwehrchef Bea verlängerte einen langen Ball per Kopf direkt auf Elsneg, der trocken einschoss.

Kurz vor der Pause machte die Wacker-Abwehr eine noch schlechtere Figur. Der ebenfalls erst 20-jährige Deni Alar tanzte am Strafraum gleich drei Verteidiger aus und traf zum 2:0 (43.). Für Alar war es bereits sein neuntes Saisontor. In der 50. Minute sorgte Stefan Erkinger nach Idealpass von Alar mit dem Treffer zum 3:0 für die Vorentscheidung.

Erst danach tauchten auch die Innsbrucker ein paar Mal im Strafraum auf, doch wirklich gefährlich wurden die Heimischen erst in den letzten Spielminuten. Zunächst scheiterte Pichler per Kopf (81.), danach auch Burgic (90.), ehe Bammer nach einem Corner den Ball quasi auf der Linie ins Tor köpfelte (90.). Es war erst der vierte Wacker-Treffer in den jüngsten elf Spielen, an der ersten Oberhaus-Niederlage der Innsbrucker gegen Kapfenberg änderte das aber nichts mehr.

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