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Norweger (li.) gewann vor Landsmann Svendsen (re.) © APA (epa)

Der Norweger Ole Einar Björndalen hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcup-Auftakts in Östersund das Verfolgungsrennen gewonnen.

Der Norweger Ole Einar Björndalen hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcup-Auftakts in Östersund das Verfolgungsrennen gewonnen. Der sechsfache Olympiasieger kam am Sonntag nach 12,5 Kilometern in 35:47,7 Minuten vor seinem Landsmann Emil Hegle Svendsen (+26,2 Sekunden) ins Ziel. Dritter wurde der für Slowenien startende Kroate Jakov Fak. Als bester Österreicher landete Simon Eder auf Platz 17.

Damit endeten alle Herren-Rennen in Östersund mit norwegischen Doppelerfolgen, wobei Svendsen am Donnerstag und Samstag jeweils vor Björndalen gewonnen hatte und damit nach drei Rennen auch die Weltcup-Gesamtwertung anführt. Für Björndalen war es der 93. Weltcupsieg, der 92. im Biathlon-Weltcup.

Österreichs durch das verseuchte Trinkwasser in Östersund geschwächte Skijäger gingen nach dem enttäuschenden Abschneiden im Sprintbewerb in nahezu aussichtsloser Position ins Rennen. Einen deutlichen Formanstieg zeigte Eder. Der 27-jährige Salzburger verzeichnete lediglich beim letzten Stehend-Schießen zwei Fehler und machte insgesamt 19 Plätze gut. Weltcuppunkte gab es auch noch für Daniel Mesotitsch, der fünf Fahrkarten schoss und vom 32. Rang nach dem Sprint noch auf den 38. Platz zurückfiel.

"Dieses Ergebnis ist für mich im Moment wie eine Top-Ten-Platzierung einzuschätzen. Auf der Loipe geht aufgrund der Auswirkungen des Infekts kaum ein schneller Schritt. Ein paar Punkte habe ich gemacht, wer weiß, vielleicht kann ich die noch gut gebrauchen. Jetzt freue ich mich auf ein paar Tage Pause und hoffe, dass ich mich entsprechend auskurieren kann, um beim Heimweltcup ab Freitag in Hochfilzen auch läuferisch etwas zeigen zu können", betonte Eder.

Gute Nachrichten gab es indes von Dominik Landertinger. Der am Freitag wegen Magen-Darm-Problemen aus Schweden abgereiste Massenstart-Weltmeister war am Sonntag beschwerdefrei und trainierte bereits auf der Weltcup-Loipe in Hochfilzen.

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