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Austria und Innsbruck mit meisten Inländern © APA (Archiv/Fohringer)

Der Österreicher-Anteil in der heimischen Fußball-Bundesliga ist in der ersten Hälfte des laufenden Spieljahres im Vergleich

Der Österreicher-Anteil in der heimischen Fußball-Bundesliga ist in der ersten Hälfte des laufenden Spieljahres im Vergleich zur Vorsaison von 63,7 auf 70,1 Prozent gestiegen und hat damit den höchsten Wert seit der Einführung des Österreicher-Topfes 2004/05 erreicht. Der Österreicher-Topf ist mit vier Millionen Euro aus TV-Geldern sowie einem Zuschuss von einer Million vom ÖFB dotiert.

Meister Salzburg erfüllte die Kriterien der Partizipation nicht, die übrigen neun Clubs teilen sich den Kuchen daher untereinander auf. Der SV Mattersburg erhält als Verein mit den meisten Einsatzminuten heimischer Spieler in den ersten beiden Quartalen rund 322.000 Euro, dahinter folgen Austria (305.000) und LASK (292.000).

In punkto Österreicher-Anteil teilen sich die Wiener gemeinsam mit Wacker Innsbruck (je 83 Prozent) die Spitze vor dem LASK (78) und Mattersburg (77). Der Unterschied zwischen Österreicher-Anteil und deren Einsatzminuten entsteht dadurch, dass die Spielzeiten von U21-berechtigten heimischen Kickern doppelt gezählt werden.

Seit 2008/09 müssen pro Spiel und Verein mindestens zwölf Spieler am Spielbericht aufscheinen, die im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft sind. Sollte ein Club gegen diese Regelung verstoßen, kassiert er im betreffenden Quartal keinen Anteil aus dem Österreicher-Topf. Im Gegensatz zu den restlichen neun Vereinen hält sich Salzburg wie schon in der Vergangenheit konsequent nicht in diese Vorgabe.

Dennoch ist der Anteil von Österreichern in der höchsten Spielklasse deutlich gestiegen, was Bundesliga-Vorstand Georg Pangl zufrieden zur Kenntnis nahm. "Das Bewusstsein der Clubs zur Förderung junger österreichischer Spieler und die Entwicklung hin zu Ausbildungsclubs steigt weiter an. Daraus ergeben sich diese für den österreichischen Fußball sehr positiven Zahlen", erklärte Pangl.

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