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Keine Transfers ohne Zustimmung der Spieler © APA (Archiv/epa)

Die italienischen Fußballprofis verzichten auf den für das Wochenende geplant gewesenen Streik und retten somit den 16.

Die italienischen Fußballprofis verzichten auf den für das Wochenende geplant gewesenen Streik und retten somit den 16. Spieltag der Serie-A-Meisterschaft. Dank der unermüdlichen Vermittlungsaktion von Verbandspräsident Giancarlo Abete einigten sich die Fußballgewerkschaft AIC und die Liga auf den neuen Kollektivvertrag für die Jahre 2011 bis 2013, meldete die "Gazzetta dello Sport" am Mittwoch.

Der Fußballergewerkschaft gelang es, zwei stark umstrittene Artikel aus dem Entwurf des neuen Kollektivvertrags zu streichen. Die Liga verzichtete auf die Regel, nach der sich Profis einem Clubwechsel nicht mehr verweigern dürfen, wenn sie dadurch keine finanziellen Verluste erleiden und der neue Verein sportlich ähnlich stark einzuschätzen ist.

Die Clubs hatten die Absicht gehabt, Spieler ohne deren Zustimmung transferieren zu können - sofern den Profis dabei kein finanzieller Verlust oder sportlicher Abstieg droht. Dies lehnten die Profis ab.

Auch der Artikel, wonach Stammspieler getrennt von anderen Fußballern eines Vereins trainieren sollten, wurde gestrichen. Laut dem neuen Kollektivvertrag soll das Gehalt der Spieler enger an die Leistungen gebunden werden.

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