vergrößernverkleinern
Künftig Sportchef des FC St. Gallen © APA (Archiv/Jäger)

Heinz Peischl hat seine Funktion als Assistenztrainer der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft auf eigenen Wunsch

Heinz Peischl hat seine Funktion als Assistenztrainer der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft auf eigenen Wunsch zurückgelegt und arbeitet ab 1. Jänner 2011 als Sportchef des FC St. Gallen. Der Burgenländer wurde am Mittwoch, einen Tag vor seinem 47. Geburtstag, vom Schweizer Super-League-Verein offiziell präsentiert, bei dem er von Jänner 2003 bis April 2005 als Trainer engagiert war.

Als alleiniger Co-Betreuer unter Teamchef Dietmar Constantini fungiert damit Manfred Zsak. Constantini bedauerte den Abgang seines Kollegen. "Ein schmerzvoller Verlust, denn Heinz hat einen hervorragenden Job beim Nationalteam gemacht, und er war so wie auch Zsak ein immens wichtiger Mitarbeiter an meiner Seite. Es ist mir nicht leicht gefallen, den Wechselabsichten meines langjährigen Wegbegleiters zuzustimmen, aber seine neue Tätigkeit ist eine tolle Chance, die man ihm einfach nicht verbauen darf."

Auch Peischl selbst fiel der Abschied nicht leicht. "Ich freue mich natürlich auf meine Rückkehr in die Schweiz, doch gleichzeitig ist viel Wehmut dabei, der Nationalmannschaft samt des eingespielten Trainerteams Lebewohl zu sagen", sagte der Coach, dessen Job beim ÖFB nicht nachbesetzt wird. "Wir haben nach mittlerweile fast zwei Jahren Zusammenarbeit ein perfekt eingespieltes Trainerteam und gemeinsam mit Zsak und Franz Wohlfahrt, aber auch Athletik-Coach Mike Steverding, sind wir für alle schwierigen Aufgaben, die uns in Zukunft bevorstehen, bestens gerüstet", meinte Constantini.

Peischl tritt in St. Gallen die neu geschaffene Stelle des Sportchefs und CEO an. Der Österreicher, der beim Tabellen-Neunten der Super League einen Dreijahres-Vertrag unterschrieb, wird nicht nur für die Zusammensetzung der Kampfmannschaft verantwortlich sein, sondern auch den gesamten Nachwuchsbereich koordinieren.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel