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Schachtjor Donezk schlug Braga 2:0 © APA (epa)

Schachtjor Donezk, Arsenal und AS Roma haben am Mittwoch die letzten Tickets für das Achtelfinale in der

Schachtjor Donezk, Arsenal und AS Roma haben am Mittwoch die letzten Tickets für das Achtelfinale in der Fußball-Champions-League gelöst. Die Ukrainer siegten zum Abschluss der Gruppenphase daheim gegen Braga 2:0 und gewannen damit die Gruppe H vor den "Gunners", die sich in London gegen Partizan Belgrad 3:1 durchsetzten. Die Römer sicherten sich in Pool E dank eines 1:1 bei Cluj den Aufstieg.

Arsenal musste ums Weiterkommen weit härter als erwartet kämpfen. Zwar gingen die Engländer gegen die punktlosen Serben durch einen Elfer von Van Persie (30.) in Führung, nach dem Ausgleich von Cleo (53.) durch einen von Squillaci abgefälschten Schuss begann bei der Wenger-Truppe aber kurzzeitig das große Zittern, das erst mit den Treffern von Walcott (73.) und Nasri (77.) beendet wurde.

Der Pool-Sieg ging jedoch an Schachtjor Donezk, das daheim zu einem 2:0 gegen den künftigen Europa-League-Teilnehmer Braga kam. Daher drohen den zweitplatzierten Londonern schon im Achtelfinale Kaliber wie Barcelona, Real Madrid oder Bayern.

Die Münchner, die schon vor Anpfiff als Gruppensieger festgestanden waren, feierten einen 3:0-Heimsieg über den FC Basel. Die Schweizer hatten vor der Partie noch theoretische Chancen auf einen Verbleib in der Eliteliga, müssen nun aber in die Europa League umsteigen. Rang zwei in Pool E ging letztlich klar an die AS Roma, die gegen Cluj ein 1:1 erreichte.

Den Europa-League-Platz in Gruppe G holte sich Ajax Amsterdam, auch weil die Niederländer auswärts gegen den AC Milan 2:0 gewannen. Schlusslicht Auxerre bezog ein 0:4 im Bernabeu-Stadion gegen Real Madrid, das so wie Milan schon zuvor das Weiterkommen fixiert hatte.

Auch in Pool F war bereits vor der letzten Runde alles klar, dennoch sorgten beide Partien für Aufsehen. Im Duell zwischen den Achtelfinalisten Olympique Marseille und Chelsea wurde Malouda in der 16. Minute im gegnerischen Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Der russische Schiedsrichter Besborodow entschied zunächst auf Elfmeter, nahm dann jedoch den Strafstoß zu Unrecht wieder zurück. Schließlich jubelten die Franzosen sogar noch über einen schmeichelhaften 1:0-Sieg.

Spartak Moskau hat die Champions League mit einem Sieg beendet. Die Russen setzten sich in Gruppe F auswärts gegen Zilina mit 2:1 durch. Schon vor dem letzten Spieltag war Spartak als Pool-Dritter und damit als künftiger Europa-League-Teilnehmer festgestanden. Das Match musste kurz nach dem Anpfiff für 22 Minuten unterbrochen werden, nachdem Spartak-Fans Feuerwerkskörper auf den Rasen geworfen hatten.

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