vergrößernverkleinern
Hirscher fuhr schon in Beaver Creek auf das Podest © APA (Archiv/Hochmuth)

Marcel Hirscher kehrt am Wochenende an die Stätte seines ersten Weltcup-Sieges zurück. Der 21-jährige Salzburger gewann im

Marcel Hirscher kehrt am Wochenende an die Stätte seines ersten Weltcup-Sieges zurück. Der 21-jährige Salzburger gewann im Vorjahr den Riesentorlauf in Val d'Isere, wo er auch heuer wieder als Favorit ins Rennen geht. ÖSV-Technikcheftrainer Christian Höflehner hat aber weitere Schützlinge - Philipp Schörghofer, Romed Baumann und Benjamin Raich - auf der Siegerrechnung für Samstag.

"Von Unseren können alle, die in der ersten Gruppe sind, dieses Rennen gewinnen", betonte Höflehner. Neben dem tollen Vorjahresergebnis - Hirscher Erster, Raich Dritter, Baumann Sechster und Schörghofer Siebenter - stimmt den 36-jährigen Steirer auch das jüngste Ergebnis in Beaver Creek zuversichtlich.

"Der Schnee und der Hang dort sind Marcel nicht entgegengekommen und trotzdem ist er unmittelbar vor Romed Dritter geworden", erklärte Höflehner. "Val d'Isere ist dagegen ziemlich auf der anspruchsvollen Seite, auch durch die sehr enge Kurssetzung, die Marcel mit seiner Spritzigkeit, Beweglichkeit und Technik besonders liegt. Die Steilheit des Hanges spricht ebenfalls für ihn."

Gleiches gelte aber auch für Schörghofer, der in Beaver Creek in Abwesenheit des von Rückenproblemen geplagten 32-jährigen Tirolers Raich als Neunter ebenfalls in die Top Ten gefahren war. "Er war im Vorjahr der Einzige, der Marcel bei seinem Sieg halbwegs das Wasser reichen konnte - bis zu seinem Fehler im zweiten Lauf", erinnerte Höflehner, dass für den 27-jährigen Salzburger ein Podestplatz drinnen gewesen wäre.

"Dazu kommen noch Benni, der, wenn er fit ist, immer ein Kandidat für Spitzenplätze ist, und Romed, der unberechenbar ist. Er kann überall schnell sein, ist ein Weltklasse-Riesentorläufer, der immer aufs Stockerl fahren kann", lobte Höflehner den 24-jährigen Tiroler.

Auch im Slalom am Sonntag hofft der ÖSV-Technikchefcoach auf Spitzenplätze, nachdem Mitte November in Levi lediglich Weltmeister Manfred Pranger als Fünfter einen Topplatz herausgefahren hat. Hirscher, Raich, Reinfried Herbst und Christoph Dreier schieden dagegen allesamt bereits im ersten Durchgang aus.

"Im Slalom ist eben das Risiko, das der Läufer nehmen muss, sehr groß. Da ist von einem Fünffach-Sieg bis zu einem Nuller alles für uns drinnen", weiß Höflehner um die Stärke seiner Torlauf-Truppe, die sich in der Vorwoche mit Training und FIS-Rennen in Haus in Ennstal sowie diese Woche zwei Tage in Alta Badia auf Val d'Isere vorbereitet hat und am Freitag noch einen FIS-Slalom in Davos bestritt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel