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Das Stadion der Veilchen wird umgetauft © APA (Archiv/Hochmuth)

Der FK Austria Wien hat am Donnerstagabend an seiner Heimstätte mit Spielern, Trainern, Betreuern, Funktionären, Sponsoren und

Der FK Austria Wien hat am Donnerstagabend an seiner Heimstätte mit Spielern, Trainern, Betreuern, Funktionären, Sponsoren und Bürgermeister Michael Häupl seine Weihnachtsfeier abgehalten. Ein Geschenk, das unter dem Christbaum lag, wird der Fußball-Vizemeister allerdings erst am Dienstag auspacken. Das Horr-Stadion soll dann einen Namenssponsor erhalten und Generali Arena heißen.

Die Austria und das Versicherungsunternehmen, das schon Partner ist, haben jedenfalls für Dienstag in der Innenstadt zu einer Pressekonferenz geladen. Der aktuelle Bundesliga-Tabellenvierte hat nach Angaben von AG-Vorstand Markus Kraetschmer in den vergangenen zweieinhalb Jahren über 23 Millionen Euro in die Infrastruktur in und um die Sportstätte inklusive Nachwuchs-Akademie am Verteilerkreis gesteckt. "Davon werden wir in den nächsten Jahren profitieren", ist der 39-jährige Manager überzeugt.

Vereinspräsident Wolfgang Katzian und Häupl, ein bekennender Veilchen-Fan, haben bei der besinnlichen Feier ihre sportlichen Wünsche für 2011, in dem die Austria ihren 100. Geburtstag feiert, an die Mannschaft gerichtet. "Wir wollen die Nummer eins in Österreich werden. Das wäre das schönste Geschenk zu unserem Hunderter. Noch ist nichts verloren, wir liegen gut im Rennen", sagte Katzian, dessen violettes Herz aufgrund der Spielweise der Mannschaft lacht.

Häupl drückte unter dem Christbaum den Violetten für das 11er-Jahr fest die Daumen, damit "ihre Wünsche" in Erfüllung gehen mögen. "Wir haben es uns einfach verdient, Meister zu werden, weil wir guten Fußball spielen. Freilich gehört die nötige Fortune dazu", weiß das Stadtoberhaupt. Sportchef Thomas Parits, der sich über einen Schnitt von 8.700 Zuschauern freut, ist von der Mannschaft überzeugt, dass sie die hohen Erwartungen erfüllen kann.

"Sie hat Werbung für den Fußball gemacht, gezeigt, was in ihr steckt. Wenn wir die Leistungen vom Frühjahr wiederholen und von Verletzungen verschont bleiben, können wir es schaffen." Die Austria startet nach einem Trainingslager in Antalya im Februar mit drei Heimspielen in den ersten vier Runden ins neue Jahr und strebt eine neuerliche Teilnahme am Europacup an. Im Frühjahr 2010 hat der Rekordcupsieger mit einem fulminanten Finish um den Titel mitgefightet.

Auch die Spieler hatten bei der Weihnachtsfeier eine Überraschung parat. Kapitän Roland Linz und Manuel Ortlechner sammelten unter ihren Kollegen 5.000 Euro und spendeten den Betrag der Aktion "Licht für die Welt" für blinde Kinder. "Wir wollen damit unseren sozialen Beitrag leisten", meinte das Duo unisono vor dem letzten Spiel des Jahres, das am Samstag (16.00 Uhr) in Mattersburg auf dem Programm steht. Danach geht es für viele in den Urlaub in wärmere Gefilde. Zlatko Junuzovic fliegt zum Beispiel am Montag in die Dominikanische Republik.

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