vergrößernverkleinern
Partie ist aufgrund der Witterung gefährdet © APA (Archiv/Rubra)

Kaum ein Trainer in der Fußball-Bundesliga sehnt sich so wie Georg Zellhofer nach der Winterpause. Der Betreuer des

Kaum ein Trainer in der Fußball-Bundesliga sehnt sich so wie Georg Zellhofer nach der Winterpause. Der Betreuer des Schlusslichts LASK hat vor der 19. und letzten Runde in diesem Jahr am Samstag auswärts gegen den Kapfenberger SV mit großen Personalproblemen zu kämpfen, gleich sieben Spieler fehlen verletzungs- oder krankheitsbedingt. Aufgrund der starken Schneefälle scheint die Partie gefährdet.

Ein Hoffnungsschimmer für den Oberösterreicher sind also die aktuellen Wetterverhältnisse in der Obersteiermark. "Eine Absage wäre sicher kein Nachteil für uns, aber die Kapfenberger werden alles unternehmen, damit gespielt werden kann", vermutete Zellhofer. Sollte wie geplant angepfiffen werden, darf der LASK wenigstens auf den schwierig zu bespielenden Rasen bauen - schließlich kommt ein tiefer Boden in der Regel dem Außenseiter entgegen. "Für die Heimmannschaft, die das Spiel machen muss, ist es dann sicher schwieriger. Aber nur, wenn wir gut stehen und 100 Prozent dagegenhalten", erklärte der 50-Jährige.

Für die Linzer schaute in den vergangenen sieben Runden nur ein Punkt heraus. Um diese Bilanz zu verbessern, bedarf es laut Zellhofer einer klaren Steigerung im Vergleich zum 0:5 in Graz gegen Sturm vor einer Woche. "Wir müssen noch einmal einen letzten Kraftakt hinlegen. Die Kapfenberger spielen voller Selbstvertrauen und körperbetont, da müssen wir die Zweikämpfe annehmen", forderte Zellhofer, der vor seiner 200. Oberhaus-Partie als Trainer steht (bisher 75 Siege, 60 Remis, 64 Niederlagen).

Sein LASK liegt derzeit drei Punkte hinter dem Tabellenneunten SV Mattersburg, auf den Achten aus Kapfenberg fehlen bereits 13 Punkte. Dass der KSV mit einem Sieg über die Oberösterreicher aller Abstiegssorgen entledigt wäre, glaubt Trainer Werner Gregoritsch allerdings nicht. "Die Meisterschaft ist noch eine lange Geschichte. Wir müssen bescheiden und vernünftig sein, egal, wie die Partie gegen den LASK ausgeht."

Gregoritsch warnte seine Mannschaft eindringlich vor allzu großer Siegessicherheit. "Das ist alles andere als eine klare Sache. Der LASK ist nicht so schlecht, wie er derzeit gemacht wird, der aktuelle Kader hat noch immer genug Qualität", betonte der Steirer, dessen Mannschaft am Samstag in der obersten Spielklasse den 100. Sieg feiern oder die 200. Niederlage erleiden könnte. Die Statistik spricht eher für den 100. Erfolg: Die Kapfenberger gewannen ihre jüngsten vier Heimspiele gegen die Linzer und entschieden auch die bisherigen beiden Saisonduelle für sich.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel