vergrößernverkleinern
Beendet Chelsea gegen Tottenham die Krise © APA (epa)

Tabellenführer Arsenal im Montagsschlager beim ersten Verfolger Manchester United, und der angeschlagene Dritte, Chelsea, im

Tabellenführer Arsenal im Montagsschlager beim ersten Verfolger Manchester United, und der angeschlagene Dritte, Chelsea, im Londoner Derby gegen Tottenham unter Druck: Die englische Fußball-Premier League verspricht vor der 17. Runde viel Spannung. Chelsea droht nach einem starken Start in die Meisterschaft der Rückfall, Kapitän John Terry beruhigt aber noch.

"Vor einigen Wochen waren wir noch sieben Punkte voran, und nun liegen wir zurück", fasste Terry die derzeitige Misere zusammen. Nur zwei der jüngsten acht Spiele haben die "Blues" gewonnen, man ist auf Platz drei zurückgerutscht - wenn auch nur zwei Punkte hinter Leader Manchester United. Genau das macht Terry vor dem Spiel am Sonntag zuversichtlich: "Das Gute ist, dass wir nicht wie Liverpool sind. Wir sind noch nicht aus dem Rennen. Wir haben noch gute Chancen."

Manchester United, das ein Spiel weniger am Konto hat, darf am Montag rechtzeitig zum Gipfeltreffen der beiden Champions-League-Achtelfinalisten aller Voraussicht nach wieder auf Rio Ferdinand, Patrice Evra und Paul Scholes zurückgreifen. Arsenal wiederum hofft, dass Kapitän Cesc Fabregas nach seiner Verletzung zurückkehrt. Für den medialen Wirbel im Vorfeld sorgte Evra, der Arsenal als "Krisenclub" bezeichnete: "Arsenal ist für mich ein Fußball-Trainings-Center. Du schaust dir ein Spiel an, genießt es. Aber kannst du damit auch Titel gewinnen? Das ist das, woran sich die Leute erinnern", sagte der Franzose in Anspielung auf die erfolglosen jüngsten fünf Jahre der "Gunners".

Paul Scharner hat mit West Bromwich nicht nur die Verteidigung des siebenten Tabellenplatzes, sondern auch Historisches im Visier. Auswärts wollen die "Baggies" den ersten Sieg über Aston Villa seit 1985 feiern. Es wäre nicht der erste Rekord in der laufenden Saison: Erstmals seit 27 Jahren hat man Arsenal geschlagen, erstmals seit 31 Jahren bei Everton gewonnen und erstmals seit 1984 Newcastle bezwungen.

"Die Frage in dieser Saison ist, wie viele Rekorde wir brechen können", sagte der ÖFB-Tamspieler selbstbewusst. Wohl warnte Scharner vor den auf Platz 17 liegenden Gastgebern, gab sich aber siegessicher: "Wir haben viel Selbstvertrauen von den vergangenen beiden Spielen, die Chance zu gewinnen, ist groß", sagte der Niederösterreicher.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel