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Erfolg für Messi und Co. abseits des Rasens © APA (Archiv/epa)

Der FC Barcelona hat einen Erfolg abseits des Fußball-Rasens verbucht. Der spanische Meister und Tabellenführer der Primera

Der FC Barcelona hat einen Erfolg abseits des Fußball-Rasens verbucht. Der spanische Meister und Tabellenführer der Primera Division schloss mit der "Qatar Foundation" ein Vertrag ab, der ihm in der laufenden Saison 15 Millionen und dann bis Sommer 2016 vom neuen Trikotsponsor jährlich 30 Millionen Euro garantiert. Damit stellten die Katalanen einen neuen Weltrekord in Sachen Dressen-Werbung auf.

Bisher waren diesbezüglich Liga-Rivale Real Madrid und Manchester United mit je 23 Mio. Euro pro Jahr jene zwei Vereine, die aus diesem Titel das meiste Geld lukrierten. Bayern München muss sich zum Beispiel mit 16 Mio. Euro trösten. Die "Foundation" wurde 1995 von Scheich Hamad Bin Khalifa Al Thani, dem Emir von Katar, gegründet und setzt sich für Bildung, Forschung und Entwicklung ein.

Katar hat vor einer Woche von der FIFA-Exekutive in Zürich den umstrittenen Zuschlag für die Ausrichtung der Fußball-WM 2022 erhalten. Der FC Barcelona, der am Sonntag in der 15. Runde Real Sociedad zu Gast hat und dessen zwei Punkte zurückliegende Rivale Real am selben Tag nach Saragossa muss, tritt seit einigen Jahren ohne kommerzielles Logo, nur mit dem UNICEF Schriftzug auf.

Dafür überweist der Verein der Kinderhilfsorganisation der Vereinten Nationen (UNO) jährlich 1,5 Mio. Euro. Marketing-Experten sollen nun prüfen, ob die zwei Markenzeichen auf den Trikots vereinbar sind. "Sind sie es nicht, dann hat UNICEF Priorität", hieß es am Freitag bei der Präsentation des Deals mit dem arabischen Land am Persischen Golf, in dem in zwölf Jahren eine Fußball-WM-Endrunde über die Bühne geht.

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