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Kreuzers Vertrag läuft mit Saisonende aus © APA

Der österreichische Fußball-Bundesligist SK Sturm Graz steht vor einer ereignisreichen Winterpause. In den Wochen nach dem

Der österreichische Fußball-Bundesligist SK Sturm Graz steht vor einer ereignisreichen Winterpause. In den Wochen nach dem letzten Spiel des Jahres am Sonntag auswärts gegen Meister Red Bull Salzburg gilt es, dem Einstieg von Frank Stronach einen Rahmen zu verpassen, am 12. Jänner die Generalversammlung über die Bühne zu bringen und Personalentscheidung wie jene des Sportdirektors zu treffen.

Der Vertrag des aktuellen Amtsträgers Oliver Kreuzer läuft mit Saisonende aus, wobei sich der Deutsche einen längeren Verbleib in Graz gut vorstellen kann. "Es gefällt mir sehr bei Sturm, ich würde gerne bleiben", meinte der 45-Jährige, der aber vom Clubvorstand noch hingehalten wird. "Es hat mit mir noch immer kein konkretes Vertragsgespräch gegeben."

Laut Vereinschef Gerald Stockenhuber soll diese Unterredung noch vor Weihnachten stattfinden. Ob das Treffen zu einer Einigung noch vor der Generalversammlung führen wird, ließ der Präsident offen, womit auch nicht ausgeschlossen ist, dass Kreuzer auf der Sitzung zum Spielball werden könnte - etwa dann, wenn der Vorstand für seine Wiederwahl Zugeständnisse an diverse Mitglieder machen muss.

Nicht zuletzt deshalb hätte Kreuzer die Angelegenheit am liebsten noch vor der Generalversammlung erledigt. "Diese Personalie muss normalerweise am frühesten entschieden werden. Natürlich habe ich derzeit einen Vertrag und arbeite normal weiter, aber dieses Thema beschäftigt eben den ganzen Verein, auch die Spieler. Und mit einigen von ihnen stehen wichtige Vertragsverhandlungen an", sagte Kreuzer, dem nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten Angebote vom Hamburger SV und von Stuttgart vorlagen.

Die Voraussetzung für eine Verlängerung des Kontrakts bei Sturm sieht Kreuzer gegeben, "weil ich eine erfolgreiche Arbeit geleistet habe". Dieser Meinung schloss sich Trainer Franco Foda an. "Wenn man sich anschaut, was passiert ist, seit er da ist, kann man nur Positives sehen", betonte der Deutsche.

Auch von Präsident Stockenhuber waren nur lobende Worte über Kreuzer zu hören. "Er hat einen großartigen Job erledigt, das spiegelt sich im sportlichen Erfolg wider." Laut dem Nachfolger von Rinner steht eine Einigung bevor, obwohl er sich nicht auf einen Zeitpunkt festlegen wollte. "Wir sind schon sehr weit, es fehlen nur noch ein paar i-Tüpfelchen."

Der ehemalige Bayern-Spieler Kreuzer begann seine Laufbahn als Sportdirektor beim FC Basel, von 2006 bis 2007 arbeitete er für Red Bull Salzburg. Seit 1. Oktober 2008 fungiert der gebürtige Mannheimer als Sportchef bei den "Blackies", die seither die Liga zweimal als Vierte beendeten, einmal die Europa-League-Gruppenphase erreichten und im vergangenen Mai Cupsieger wurden.

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