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Keine Konkurrenz am trüben Samstag © APA (epa)

Starker Wind mit Böen bis zu 14 Meter/Sekunde hat am Samstag die Durchführung des Weltcup-Skispringens in Harrachov unmöglich

Starker Wind mit Böen bis zu 14 Meter/Sekunde hat am Samstag die Durchführung des Weltcup-Skispringens in Harrachov unmöglich gemacht. Die Konkurrenz von der Großschanze wurde auf Sonntag (9.30 Uhr) verschoben und wird in nur einem Durchgang entschieden. Um 14.00 Uhr soll wie vorgesehen der zweite Bewerb folgen.

"Leider war an ein Springen nicht zu denken. Diesmal konnte man schon vom Auslauf mit bloßem Auge erkennen, dass ein Bewerb unmöglich sein würde", sagte ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner. Den Sonntag sieht der Coach als große Herausforderung für die Athleten. "Jeder Sprung zählt, ich nehme auch an, dass die Bedingungen nicht einfach sein werden. Da gilt es, auch wenn es länger dauert, die Spannung und Konzentration zu halten."

Pointner setzt vor allem auf Andreas Kofler und Thomas Morgenstern, die nach seiner Ansicht derzeit konstant am besten springen. "Wechselhafte Bedingungen machen es zwar nicht leichter, dieser Favoritenrolle gerecht zu werden. Trotzdem bin ich sicher, dass die beiden auch diese schwierige Aufgabe meistern werden", erklärte der Tiroler.

Am Samstag-Vormittag gingen ein Trainingsdurchgang und die Qualifikation bei guten Bedingungen über die Bühne. Die zwei Saisonsieger des ÖSV, Morgenstern und Kofler, waren als Angehörige der Top-10 des Weltcups ohnehin fix qualifiziert, Martin Koch, Manuel Fettner, Michael Hayböck (Ränge zwei bis vier hinter dem Norweger Anders Jacobsen) und Wolfgang Loitzl (8.) schafften den Einzug in die ersten 40 souverän.

Der Deutsche Martin Schmitt hat die Qualifikation hingegen verpasst. Weltmeister Andreas Küttel (SUI), der zuletzt völlig außer Form war, und Gregor Schlierenzauer hatten auf eine Reise nach Tschechien verzichtet.

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