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Chinchilla erzielte den Ausgleich © APA (Archiv/Brandstätter)

Der LASK hat im Kampf gegen den Abstieg im letzten Spiel vor der Winterpause der Fußball-Bundesliga am Samstag einen wichtigen

Der LASK hat im Kampf gegen den Abstieg im letzten Spiel vor der Winterpause der Fußball-Bundesliga am Samstag einen wichtigen Punkt erkämpft. In Kapfenberg holte das engagiert auftretende Tabellenschlusslicht in der 19. Runde mit dem "letzten Aufgebot" ein 2:2 (1:1) und verkürzte den Rückstand auf Mattersburg auf zwei Zähler.

Der zweite Punkt der Ära Zellhofer bedeutete, dass die Steirer trotz der Treffer von Michael Gregoritsch und Deni Alar erstmals nach vier Partien ein Heimspiel gegen die Linzer nicht gewannen.

Christian Mayrleb hatte die Linzer, die schon acht Spiele sieglos sind, bereits in der 3. Minute in Führung geschossen und kletterte mit seinem 186. Oberhaus-Treffer in der "ewigen" Bundesliga-Torschützenliste (seit 1974/75) aufs Podest. Der 38-jährige Oberösterreicher zog als nunmehriger Dritter mit Peter Pacult gleich und liegt nur noch einen Treffer hinter Ivica Vastic. Spitzenreiter Hans Krankl (270) ist freilich nur noch theoretisch einzuholen.

Der LASK bot den "Falken" auf dem gut geräumten, aber doch etwas rutschigen Kapfenberger Geläuf beflügelt durch die schnelle Führung durch Mayrleb per Kopf wider Erwarten von Beginn an gut Paroli. Ohne acht Spieler - darunter Kapitän Aufhauser und Einsergoalie Mandl, der durch den Bundesliga-Debütanten Pavao Pervan vertreten wurde - brachten die Linzer sogar eine spielerische Note in ihre Aktionen, fingen sich aber schnell den Ausgleich ein: Gregoritsch verlängerte den schussartig angetragenen Freistoß von Kocin per Kopf zum 1:1 (14.).

Besonders bitter wirkten sich aus Sicht der Linzer zwei Abseits-Fehlentscheidungen in der 25. und 41. Minute aus: Erst hatte Kogler nach Mayrleb-Zuspiel, dann Mayrleb selbst nach Kogler-Pass getroffen - beide eigentlich regelkonformen Tore fanden aber nicht die Anerkennung von Schiri Dintar.

Kurz vor dem Seitenwechsel vergab Alar per Kopf noch die Riesenchance auf das 2:1 für die Hausherren, holte das Versäumte schließlich aber bald nach Wiederbeginn nach: Auf der rechten Seite ließ er mühelos Chinchilla-Vega stehen und traf aus wenigen Metern zur Führung und seinem 10. Saisontor (51.).

Weil Gregoritsch (53.) und Elsneg (59.) die Vorentscheidung fahrlässig vergaben, zeigte der LASK im Gegensatz zu den jüngsten Partien weiter Moral und Offensivgeist - und Chinchilla-Vega erhielt noch die Gelegenheit, sich für seinen Fehler beim 1:2 zur revanchieren. Nach einem Freistoß köpfelte Kocin gegen die eigene Latte, den Abpraller verwertete der Mann aus Costa Rica zum Ausgleich (72.).

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