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Rapid ist zwei Punkte hinter dem Stadtrivalen © APA (Oczeret)

Fußball-Rekordmeister Rapid überwintert nach einem überraschenden Heimremis gegen Aufsteiger Wacker Innsbruck sieben Punkte

Fußball-Rekordmeister Rapid überwintert nach einem überraschenden Heimremis gegen Aufsteiger Wacker Innsbruck sieben Punkte hinter Tabellenführer SV Ried. Für Trainer Pacult ist das kein Grund zur Sorge. "Wir waren heuer schon weiter zurück", erinnerte er sich. Nach dem packenden 3:3 am Samstag sind die Hütteldorfer elf Runden ungeschlagen, haben damit ihre beste Serie der Vorsaison eingestellt.

Von diesen elf Spielen seit einer 1:3-Niederlage am 22. September in Ried haben die Grün-Weißen zwar nur fünf gewonnen. "Elf Spiele ungeschlagen zu bleiben, ist aber ein guter Abschluss", betonte Pacult. "Das muss uns erst einmal jemand vormachen." Selbst die längerfristigen Ausfälle von Kapitän Steffen Hofmann oder Stürmerstar Jan Vennegoor of Hesselink, die zum Start der Vorbereitung zurückerwartet werden, scheinen verkraftet zu werden.

In Abwesenheit von Hofmann hat sich Veli Kavlak zum Schlüsselspieler im Kreativbereich entwickelt. Der 22-Jährige agiert seit Wochen in Hochform, leistete auch gegen Innsbruck mit Flanken die Vorarbeit zu allen drei Rapid-Toren. Kavlak ärgerte sich zwar über Nachlässigkeiten, mit denen sich die Rapidler das Leben selbst schwer gemacht hatten. "Man darf uns aber sicher nicht abschreiben", erklärte der ÖFB-Teamspieler. "Wir sind oben dabei."

Auf den Stadtrivalen Austria etwa fehlen den Hütteldorfern nur zwei Punkte. "Es wird ein interessantes Frühjahr", versprach Pacult, der sich trotz eines Ausfluges beim ersten Gegentor erneut vor Torhüter Raimund Hedl stellte. "Wenn er auf der Linie bleibt, schieben sie ihm den Ball rechts oder links vorbei", meinte Pacult. Helge Payer dürfte weiterhin keine Rolle in den Überlegungen spielen.

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