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Europa-League-Auftritt verlief nicht optimal © APA (Archiv/Fohringer)

Die Gruppenphase der Fußball-Europa-League verlief für die beiden österreichischen Clubs Rapid (1 Sieg) und Salzburg (2 Remis)

Die Gruppenphase der Fußball-Europa-League verlief für die beiden österreichischen Clubs Rapid (1 Sieg) und Salzburg (2 Remis) nicht nach Wunsch. Doch dank guter Ergebnisse in der Europacup-Qualifikation, die auch Sturm Graz und die Austria lieferten, war die internationale Saison die zweitbeste für Österreich in den vergangenen sechs Jahren.

Das österreichische Quartett hat 4,375 Punkte geholt und überwintert mit 20,700 Punkten auf Rang 18, einen Platz besser als zu Saisonbeginn. Sollte Österreich Rang 18 halten, würde der Vizemeister in der kommenden Saison eine Runde später als zuletzt, also in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League, einsteigen. Der Meister startet in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League, der Cupsieger in der dritten Europa-League-Qualifikationsrunde und der Liga-Dritte in der zweiten EL-Qualifikationsrunde.

Allerdings kann Österreich noch von Tschechien überholt werden. Sollte Sparta Prag, das in der Europa League den Aufstieg geschafft hat, im Sechzehntelfinale noch zumindest ein Remis holen, würde Österreich auf Rang 19 zurückfallen.

Für die nächsten Jahre hat Österreich dank der vergangenen zwei Jahre mit der Rekordsaison 2009/10 (9,375 Punkte) eine gute Ausgangsposition. Da für die nächste Saison das extrem schwache Europacup-Jahr 2006/07, mit nur 1,5 Punkten das schlechteste seit 1980/81, aus der Wertung fällt, startet Österreich in der bereinigten Wertung im Sommer zumindest von Rang 16, wahrscheinlich aber von Platz 15.

Sollte Österreich die Saison dann auch auf Rang 15 beenden können, würde das einen fünften Europacup-Startplatz bedeuten.

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