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In der deutschen Bundesliga ganz stark © APA (Archiv/dpa)

Borussia Dortmunder peilt auf nationaler Fußball-Ebene den nächsten Rekord an. Gewinnt die Borussia am Samstag in der 17. Runde

Borussia Dortmunder peilt auf nationaler Fußball-Ebene den nächsten Rekord an. Gewinnt die Borussia am Samstag in der 17. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga auswärts gegen Eintracht Frankfurt, würde sie den Herbst mit 46 Zähler abschließen. Eine solche "Halbzeit"-Ausbeute hat es in der Liga-Historie seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995/96 noch nie gegeben.

Die aktuelle Bestmarke hält Rekordmeister FC Bayern seit 2005/06 mit 44 Zählern. Selbst mit einem Remis wäre der BVB aufgrund des Torverhältnisses besser als die Münchner. Die Mannen aus dem Ruhrpott, die als einziger deutscher Verein in der Gruppenphase der Europa League ausgeschieden sind, wollen wieder ins Europacup-Geschäft. "Das war unser erster richtiger internationaler Auftritt seit Jahren und ich hoffe, nicht der letzte", sagte Coach Jürgen Klopp.

Der Herbstmeister, der bei acht Auswärtssiegen in Serie hält und seit 15 Liga-Partien ohne Niederlage ist, hat die 46 Punkte und den Rekord im Visier. "Wir wollen in Frankfurt unbedingt gewinnen. Dann können wir entspannt in die Winterpause gehen und auch das Spiel in Sevilla in Ruhe sacken lassen", meinte Mittelfeldspieler Nuri Sahin. Die Hessen werden wohl abermals ohne Ümit Kormaz antreten. Der Ex-Rapidler soll laut dem Fachmagazin "kicker" im Winter abgegeben werden.

Auch David Alaba, der schon in der Champions League gespielt hat, aber derzeit bestenfalls ein Reservistendasein in den Reihen des FC Bayern fristet, könnte im Winter leihweise den Arbeitgeber wechseln. Die Münchner bestreiten am Sonntag auswärts gegen den Vorletzten VfB Stuttgart das Südderby und am Mittwoch im Schwabenland das Cup-Achtelfinale. Der VfB hat gegen keinen Verein so viele Niederlagen (49) und so viele Tore (167) kassiert wie gegen den Double-Gewinner.

Auch wenn die Schwaben ihrem neuen Trainer Bruno Labbadia mit dem 5:1 gegen Odense BK ein Einstandsgeschenk bereiteten, sind sie Außenseiter. "Da war noch viel Sand im Getriebe. Das darf gegen die Bayer nicht passieren, da brauchen wir ein perfektes Spiel", sagte VfB-Manager Fredi Bobic über die Partie gegen die Dänen, gegen die Labbadia den Österreicher Martin Harnik geschont hatte.

In einem weiteren Duell zweier "Ösi"-Vereine dürften nur die Bremer Sebastian Prödl und der nach seiner Adduktorenblessur wieder fitte Marko Arnautovic spielen, während Erwin Hoffer und Clemens Walch beim Gast 1. FC Kaiserslautern nicht zur ersten Wahl zählen. Das gleiche gilt für Rubin Okotie, dessen 1. FC Nürnberg den Tabellendritten Hannover 96 mit Emanuel Pogatetz empfangen. Der viertplatzierte FSV Mainz (Christian Fuchs, Andreas Ivanschitz) trifft auswärts auf den FC St. Pauli, TSG 1988 Hoffenheim (Andreas Ibertsberger) muss zum VfL Wolfsburg.

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