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Schonach am 8. Jänner als Ziel für ein Comeback © APA (EXPA/Juergen Feichter)

Der Händedruck von Felix Gottwald ist nicht so fest wie sonst, aber immerhin sind schon vorsichtige Bewegungen des

Der Händedruck von Felix Gottwald ist nicht so fest wie sonst, aber immerhin sind schon vorsichtige Bewegungen des Schultergelenks möglich. Nur 3 Tage nach seinem Sturz auf der Schanze in Villach mit Bruch des rechten Schulterblatts arbeitet der Nordische Kombinierer in seiner Wahlheimat Ramsau an seiner Genesung und setzt sich den Weltcup-Bewerb in Schonach am 8. Jänner als Ziel für ein Comeback.

Den Schulter-Arm-Verband zur Fixierung des Gelenks hat Österreichs erfolgreichster Olympionike bald nach der Verletzung abgelegt. "Bewegung ist für das Gelenk besser, um die Mobilität zurückzugewinnen, ich habe sogar schon Suppe gelöffelt", sagte der 34-Jährige am Rande des Heim-Weltcups, den er aber nur via TV verfolgte. Die Rehabilitation gemeinsam mit dem Therapeuten Martin Weber steht im Vordergrund. Und die ist fordernd. "Am Abend war ich richtig erschöpft", sagte Gottwald im APA-Gespräch.

Doch die positiven Folgen sind schon spürbar. "Es ist enorm, welche Fortschritte ich seit Dienstag gemacht habe", sagte Gottwald, der mit Weber danach trachtet, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Das Schulterblatt sei nicht das Problem, vielmehr die durch die Überlastung des Gelenks überdehnten Bänder.

Doch der dreifache Olympiasieger hat wegen der Blessur den Humor nicht verloren. "Vielleicht wird ja Ramsau um ein paar Tage verschoben", sagte er angesichts des dichten Schneefalls schmunzelnd auf die Frage nach einem möglichen Comeback. In Schonach will Kuusamo-Sieger Gottwald wieder mitmischen im Kreis der Besten. "Dieses Ziel habe ich mir jetzt einmal gesetzt", meinte der gebürtige Salzburger. Die WM in der zweiten Februar-Hälfte in Oslo bleibt das letzte große Ziel in der abschließenden Karriere-Saison.

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