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Raich will seinen ersten Sieg auf der Gran Risa © APA (epa)

Nach Siegen in Abfahrt, Super-G und Slalom wollen Österreichs Ski-Herren am Sonntag in Alta Badia auch den ersten

Nach Siegen in Abfahrt, Super-G und Slalom wollen Österreichs Ski-Herren am Sonntag in Alta Badia auch den ersten Riesentorlauf-Erfolg der Saison einfahren (9.45 und 12.45 Uhr). Das ÖSV-Team ist seit 1997 ohne Riesentorlauf-Sieg auf der Gran Risa, brennt jedoch auf das letzte Rennen vor Weihnachten.

"Alta Badia ist ein echter Klassiker, ich liebe diesen Hang", meinte Benjamin Raich, der in Alta Badia schon zweimal Zweiter und einmal Dritter war. "Leider habe ich noch nie gewonnen, aber ich war schon sehr oft vorne dabei", so Raich. Der Tiroler ist überglücklich, dass er mit seinem Betreuerteam die Rückenprobleme in den Griff bekommen hat. Die Ergebnisse der jüngsten drei Rennen (5., 2., 4.) unterstreichen, dass sich Raich wieder wohl fühlt. "Meine Form stimmt, ich bin fit und gehe dementsprechend motiviert ins Rennen."

Hirscher, der am vergangenen Wochenende den Slalom in Val d'Isere gewann, ist ebenfalls heiß auf den Klassiker. 2009 lag der Salzburger nach dem ersten Riesentorlauf-Durchgang auf Rang vier, im Finale stürzte er. Im Slalom kam bereits im ersten Lauf das Out. "Mit Alta Badia habe ich noch eine Rechnung offen. Vielleicht gelingt es mir, diese zu begleichen. Ich möchte vorne dabei sein", erklärte Hirscher.

Nach zwei Saison-Riesentorläufen führt Ted Ligety mit dem Maximum von 200 Punkten die Disziplinen-Wertung an, der US-Amerikaner hat beide Rennen in Beaver Creek und Val d'Isere gewonnen. "Ich bin selbst überrascht, dass es so gut läuft", meinte Ligety. Erste Verfolger sind die beiden Norweger Aksel Lund Svindal (125) und Kjetil Jansrud (106) sowie Hirscher (100). Stets auf der Rechnung haben muss man die italienischen Lokalmatadore. Vor einem Jahr hatte es in Alta Badia sogar einen Doppelsieg der Hausherren durch Massimiliano Blardone und Davide Simoncelli zu feiern gegeben.

Diesmal haben sich einige ÖSV-Läufer gemeinsam mit den Italienern auf deren Heimrennen vorbereitet. "Das Training auf dem Karerpass war sensationell. Wir haben uns auf der eisigen Piste perfekt vorbereitet", berichtete Philipp Schörghofer, der 2006 in Alta Badia sein Weltcup-Debüt gegeben hat. Der Salzburger fühlt sich bestens gerüstet: "Mein Speed stimmt. Wenn mir zwei gute Läufe gelingen, ist alles möglich."

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