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Mourinho "hätte lieber Eurosport geschaut" © APA (epa)

Trotz fast einer halben Stunde in Unterzahl hat Real Madrid mit dem 1:0-Heimsieg gegen Sevilla am Sonntag den Rückstand auf

Trotz fast einer halben Stunde in Unterzahl hat Real Madrid mit dem 1:0-Heimsieg gegen Sevilla am Sonntag den Rückstand auf Spaniens Tabellenführer FC Barcelona mit zwei Punkten konstant und das Titelrennen in der spanischen Fußballmeisterschaft hoch spannend gehalten. Reals Trainer Jose Mourinho erklärte nach der Partie, er habe "13 schwere Fehler des Schiedsrichters" gezählt.

Den Medien präsentierte er eine Liste, auf der die "Vergehen" penibel aufgezählt waren. "Ich bin müde davon. Mein Team muss geschützt werden." Auf markige Sprüche in Richtung der Schiedsrichter verzichtete Mourinho aber: "Wenn ich sage, was ich mir denke, dann bin ich morgen auf den Titelseiten und werde gesperrt." Deshalb erhoffe er sich in dieser Angelegenheit Unterstützung des Clubs. In jüngster Vergangenheit hatte er bereits im Cup eine Zwei-Spiele-Sperre für Schiedsrichter-Kritik ausgefasst, zuletzt saß er in der Champions League auf der Tribüne, weil er beschuldigt wurde, seinen Spielern aufgetragen zu haben, Rote Karten zu provozieren.

Das Spiel selbst, in dem eine ruppige Gangart dominierte, fand Mourinho nicht der Rede wert. "Es war zum Vergessen. Ich hätte dafür nicht bezahlt. Zu Hause hätte ich zu Eurosport umgeschaltet, um ein Spiel in Vietnam zu sehen."

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