vergrößernverkleinern
Stecher hatte ein tolles Wochenende in der Ramsau © APA (Feichter)

Sichtlich zufrieden hat sich Baard Jörgen Elden von den ÖSV-Kombinierern am Montag in den Weihnachtsurlaub nach Norwegen

Sichtlich zufrieden hat sich Baard Jörgen Elden von den ÖSV-Kombinierern am Montag in den Weihnachtsurlaub nach Norwegen verabschiedet. Nicht ohne Mario Stecher, Lukas Klapfer und Co. ein Programm für das Heimtraining zu hinterlassen. Langlaufen steht vorerst im Vordergrund, ab 27. Dezember wird bei einem Kurs in Seefeld das Augenmerk wieder mehr auf das Springen gelegt.

Stecher, der Doppelsieger von Ramsau, schreibt dem Cheftrainer einen wichtigen Anteil an seinen Erfolgen zu. Der 42-jährige Elden war als aktiver Kombinierer der beste Läufer des Feldes, ist mit 62 Bestzeiten immer noch klar die Nummer eins (Felix Gottwald ist Vierter/38). In den zwei Vorbereitungsphasen mit den Österreichern ist es ihm gelungen, aus guten Läufern noch bessere zu formen.

Stecher erntete schon die Früchte. "Wir arbeiten viel mit Videostudium und im Training läuft Baard oft selbst mit, von seiner Technik können wir profitieren", erklärte der im Pitztal lebende Steirer. "Ich kann jetzt alleine hohes Tempo machen, das Training hat sich schon richtig gut ausgewirkt." Stecher vergaß aber auch nicht die gute Arbeit des Serviceteams. "Denn wenn das Material nicht passt, hilft auch das beste Training nicht."

Klapfer musste Hindernisse überwinden, ehe er am Sonntag über seine erste Laufbestzeit jubeln durfte. "Im Sommer war ich schon mutlos, weil ich weit hinter meinen Kollegen war", sagte der 25-jährige Eisenerzer, der dies später als Folge der Umstellung auf die neue Technik erkannte. Er läuft nun in höherer Position, dadurch bekommen die Beinmuskeln bessere Entlastung. "Die Arbeit mit Baard ist der richtige Weg, da können wir nur profitieren", erklärte Klapfer. Und auch Wilhelm Denifl (am Sonntag 7.) ist angetan, obwohl er mit dem Trainer nicht immer einer Meinung war. "Es ist lässig zu arbeiten in unserer Gruppe." Dieser gehört Felix Gottwald nicht an, er trainiert wie David Kreiner mit Günther Chromecek.

Elden selbst ist zufrieden mit den Laufleistungen. "Die liegen sogar etwas über meinen Erwartungen", sagte der Norsker in Ramsau. Die Entwicklung im Springen sei zum großen Teil ebenfalls positiv. "Es geht voran, aber es gibt noch Reserven", erklärte der Coach, der im Hinblick auf die WM in Oslo auch die Konkurrenz im Auge hat. In Ramsau haben ihn vor allem die Deutschen beeindruckt, die in den zwei Bewerben mit vier verschiedenen Athleten hinter Stecher auf dem Siegespodest vertreten waren.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel