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Stuttgart will die Revanche, Bayern sie verhindern © APA (dpa)

Bevor der deutsche Fußball seine Weihnachtspause bis Mitte Jänner antritt, steht in der letzten Woche vor dem stillsten Fest

Bevor der deutsche Fußball seine Weihnachtspause bis Mitte Jänner antritt, steht in der letzten Woche vor dem stillsten Fest des Jahres noch das Cup-Achtelfinale ins Haus. Am Dienstag und Mittwoch werden sieben Partien ausgetragen, das Treffen Kickers Offenbach - Nürnberg (Rubin Okotie) musste wegen Unbenützbarkeit des Stadions auf dem Bieberer Berg auf den 18. oder 19. Jänner verschoben werden.

Im Achtelfinale sind noch zehn Bundes-, vier Zweit- und zwei Drittligisten dabei. Sie kämpfen nicht nur um sportliche Erfolge, sondern auch um stattliche Weihnachtsprämien. Der Aufstieg in die Runde der letzten acht Teams bringt jedem Verein mindestens 1,2 Mio. Euro an TV-Geldern. Um einen vorweihnachtlichen Geldsegen - die Achtelfinalisten haben über 531.000 Euro aus der DFB-Prämie sicher - kämpfen noch neun "Ösi"-Vereine.

Zwei davon, VfB Stuttgart (Martin Harnik) und FC Bayern München (David Alaba, Christoph Knasmüllner), sind am Mittwoch im Schlager involviert. Drei Tage nach dem 3:5 in der Liga kommt es zwischen dem Tabellenvorletzten und dem Double-Gewinner zur Revanche des Süd-Derbys.

"Es ist eine beschissene Situation für den ganzen Verein", sagte Martin Harnik, der erst nach der Pause eingewechselt worden war und zwei Treffer erzielt hatte. Neo-Trainer Bruno Labbadia setzt seine ganze Hoffnung auf die positiven Aspekte. "Die Mannschaft hat keine Sekunde aufgegeben und hätte auch fünf Tore erzielen können", meinte der frühere Bayern-Stürmer.

Neben Harnik darf sich von den "Ösis" wohl nur noch zwei weitere ÖFB-Legionäre Hoffnung auf einen Einsatz vom Start weg machen. Stefan Maierhofer sollte im Angriff des MSV Duisburg am Mittwoch auswärts gegen den 1. FC Köln ebenso dabei sein wie Verteidiger Andreas Ibertsberger mit TSG 1899 Hoffenheim am Dienstag daheim gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.

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