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Titelverteidiger Kofler ist ein Tournee-Favorit © APA (epa)

Österreichs Adler haben auch am Wochenende eindrucksvoll ihre Vormachtstellung im internationalen Skisprung-Sport bewiesen: Alle

Österreichs Adler haben auch am Wochenende eindrucksvoll ihre Vormachtstellung im internationalen Skisprung-Sport bewiesen: Alle drei Bewerbe in Engelberg brachten ÖSV-Siege, nach zwei Erfolgen durch Weltcup-Leader Thomas Morgenstern verhinderte nur Andreas Kofler das Triple des Kärntners an einem Schauplatz. Auch der Sieg bei der Vierschanzen-Tournee wird über diese beiden Athleten führen.

Sechs Siege in sieben Einzelbewerben, Doppel-Führung im Gesamt-Weltcup und natürlich auch klarer erster Rang im Nationencup. Dabei ist die Erfolgs-Mannschaft von Cheftrainer Alexander Pointner nicht einmal komplett und muss mit Gregor Schlierenzauer und David Zauner derzeit zwei hochkarätige Ausfälle beklagen. Schlierenzauer arbeitet intensiv im Stubaital mit dem Physiotherapeuten Gerhard Köchl an der Ausheilung seines vor einer Woche bei einem Trainingssturz erlittenen Innenbandeinrisses im rechten Knie.

"Ich telefoniere täglich mit ihm, er macht einen guten Eindruck", sagte Pointner. Er wolle bis zum Anreisetag am kommenden Montag warten, ob er Schlierenzauer noch ins Aufgebot für die Tournee nehmen kann.

Sonntag-Sieger Andreas Kofler, der sich nach seinem zweiten Saisonsieg in aller Ruhe auf seine Titelverteidigung bei der Tournee vorbereiten kann, hofft, dass sein Zimmerkollege bei der Tournee wieder dabei ist. "Er macht derzeit eine Therapie. Ich bin gespannt, ob er dabei ist, aber das weiß keiner. Ich wünsche es ihm natürlich", meinte Kofler.

Dank dem Doppelsieg im Kontinentalcup durch Stefan Thurnbichler und Mario Innauer am Sonntagnachmittag in Erzurum ist es der zweiten Garde gerade noch rechtzeitig gelungen, den siebenten Startplatz für die Tournee herauszuholen. Damit können bei den Tournee-Heimspringen in Innsbruck und Bischofshofen insgesamt sogar 14 ÖSV-Springer an den Start gehen.

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