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"Ich werde gar nicht an die Schulter denken" © APA (EXPA/Juergen Feichter)

Nur dreieinhalb Wochen nach seiner Schulterverletzung mit Bruch des Schulterblatts kehrt Felix Gottwald in den Weltcup der

Nur dreieinhalb Wochen nach seiner Schulterverletzung mit Bruch des Schulterblatts kehrt Felix Gottwald in den Weltcup der Nordischen Kombination zurück. Der dreifache Olympiasieger ist bereit für die Bewerbe am Wochenende in Schonach und möchte nach dem erzwungenen Verzicht auf das Antreten in Ramsau an frühere Spitzenplätze anschließen.

"Ich bin wirklich voll zufrieden, aber der Arbeitsaufwand war groß", sagte Gottwald am Mittwoch zur Belastungsfähigkeit seiner rechten Schulter. Nach energetischer Behandlung hatte er viel mit dem Physiotherapeuten Roland Radacher gearbeitet. "Es gab jeden Tag sichtbare Fortschritte", betonte der fast 35-Jährige gegenüber der APA.

Gottwald hatte nach Weihnachten bereits ein schnelles Langlauftraining und erste Sprünge absolviert. Zuletzt hatte ihn ein Bluterguss noch behindert, doch nach den jüngsten intensiven Langlaufeinheiten und dem Abschlusstraining auf der Seefelder Schanze am Mittwoch ist der Salzburger für den Einzelbewerb am Samstag in Schonach optimistisch.

"Für mich ist es ein ganz normaler Wettkampf, ich werde gar nicht an die Schulter denken", erklärte der Kuusamo-Sieger. "Das Springen funktioniert gut und das Laufen passt auch." Die bei gewissen Bewegungen auftretenden Schmerzen spüre er während des Bewerbes nicht.

Christoph Bieler legt hingegen eine Wettkampfpause ein. Der Tiroler musste wegen Übertrainingssymptomen zuletzt das Langlauftraining stark reduzieren und versucht einen Formaufbau für die Heimbewerbe eine Woche später in Seefeld. Bernhard Gruber ist trotz einer eben erst überwundenen Magen-Darm-Erkrankung im Schwarzwald dabei.

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