vergrößernverkleinern
Hirscher (Bild) führt mit Grange im Slalom-Weltcup © APA (Archiv/epa)

Der Jänner ist für die Ski-Herren das Monat der Slalom-Asse. Nach Zagreb am Donnerstag (14.45/18.00 Uhr) folgen die Klassiker

Der Jänner ist für die Ski-Herren das Monat der Slalom-Asse. Nach Zagreb am Donnerstag (14.45/18.00 Uhr) folgen die Klassiker in Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming. Wer in Levi und Val d'Isere noch nicht angeschrieben hat, für den ist deshalb noch nichts verloren. Marcel Hirscher bleibt trotz des Sieges in Val d'Isere in seinen Erwartungen für den Nachtslalom auf dem Sljeme zurückhaltend.

Platz fünf von Manfred Pranger in Finnland, Doppelerfolg durch Hirscher und Benjamin Raich in Frankreich. In den erst zwei Saison-Slaloms haben drei Österreicher bisher Spitzenplatzierungen erreicht. Hirscher reiste ex aequo mit Jean-Baptiste Grange als Disziplinführender nach Kroatien (je 100 Punkte), Raich ist Sechster (80).

Der 21-jährige Hirscher kann sich mit dem Bärenberg-Bewerb aber nicht recht anfreunden. Was jedoch nicht an der Atmosphäre, sondern am Profil des Berges liegt. "Zagreb liegt mir nicht, ich komme mit dem Hang nicht so richtig zurecht. Dreimal am Start, dreimal schon im ersten Lauf ausgeschieden. Ich will diesmal nur den zweiten Durchgang erreichen und ein paar Weltcuppunkte mitnehmen, dann wäre ich schon richtig glücklich", meinte der Niederösterreicher.

Bei den bisherigen drei Herren-Rennen oberhalb der kroatischen Hauptstadt hießen die Sieger Mario Matt (2008), Grange (2009) und Giuliano Razzoli (ITA/2010). Lokalheld Ivica Kostelic fuhr als Zweiter zweimal am Sieg vorbei, vor einem Jahr kam er nicht ins Finale. "Die Erinnerung an den Sieg am Sonntag ist frisch, ich hoffe, dass ich das ins Rennen rüberbringe. Es wäre natürlich eine Traum, hier zu gewinnen, zweimal war ich ja schon nahe dran", sagte der Kroate, der am Sonntag den Parallel-Event in München gewonnen hat. Ein Comeback gibt der langzeitverletzte Kärntner Rainer Schönfelder, der sich für den zweiten Durchgang qualifizieren und dann "von Rennen zu Rennen zulegen" möchte.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel