vergrößernverkleinern
Die Zimmerkollegen unter sich © APA (Parigger)

Team-"Oldie" Wolfgang Loitzl ist als Zimmerkollege unmittelbarer Zeuge des Reifungsprozesses des Überfliegers Thomas Morgenstern

Team-"Oldie" Wolfgang Loitzl ist als Zimmerkollege unmittelbarer Zeuge des Reifungsprozesses des Überfliegers Thomas Morgenstern geworden. Beide profitieren voneinander, treiben einander zu Erfolgen und sind derzeit die wohl stärksten Wohnpartner im Weltcup-Tross. Loitzl prophezeit Morgenstern nach dem Tournee-Sieg auch das noch fehlende Mosaikstein in dessen Erfolgspuzzle: das Einzel-WM-Gold.

"Morgi ist mittlerweile sehr lang dabei. Er ist älter geworden, gescheiter geworden. Er hat Höhen und Tiefen durchgemacht, auch die Misserfolge prägen und haben ihm weitergeholfen", sagte Loitzl. Die Tatsache, dass er nun die Nummer 1 ist, auch in der eigenen Mannschaft, pusht den Kärntner noch mehr, glaubt der Steirer. "Es hat ihm sicher stark zugesetzt in den letzten Jahren, dass er mit dem 'Schlieri' (Schlierenzauer-Anm.) einen auf Augenhöhe gehabt hat, der ihm die Nummer-1-Position streitig gemacht und dann in den letzten zwei Jahren abgenommen hat." Doch nun blühe Morgenstern richtig auf.

Loitzl selbst hatte 2008/09 mit seinem Überraschungssieg die Erfolgsserie der ÖSV-Adler bei der Vierschanzen-Tournee eingeleitet. "So lange es gedauert hat, bis wieder einmal einer von uns gewonnen hat, so an der Tagesordnung scheint es jetzt zu sein", meinte Loitzl grinsend.

Der noch 30-jährige Loitzl ist sicher, dass es nicht die letzte Glanztat seines Zimmerkollegen in dieser Saison war. "Einzel-WM-Gold wird er sich heuer auch noch holen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel